Rezepte Sammlung

Hier fin­den Sie lecke­re Gerich­te vor­ge­stellt von unse­rem Team. Genie­ßen Sie die kuli­na­ri­sche Rei­se – Ihre Geschmacks­ner­ven wer­den sich freuen.

Bol Déviré

Bol Dévi­ré ist eine Fusi­on aus der chi­ne­si­schen und mau­ri­ti­schen Küche und bei mau­ri­ti­schen Fami­li­en sowie der Fami­lie Nadal sehr beliebt. Die Basis der Bowl besteht für gewöhn­lich aus Gar­ne­len und Hähn­chen- Schwei­­ne- oder Rind­fleisch, das in einem Wok mit Sau­cen (Austern‑, Soja- und Fisch­sauce) und Gemü­se gebra­ten wird. Das Gan­ze wird am Schluss mit locke­rem Bas­­ma­­ti- oder Duft­reis bedeckt und auf einen Tel­ler gestürzt. Das kup­pel­ar­ti­ge Gericht wird mit einem Spie­gelei abge­run­det und mit etwas gehack­tem Kori­an­der garniert.

Auf Mau­ri­ti­us gibt es ver­schie­de­ne Zube­rei­tungs­ar­ten für die­ses Gericht, hier ist das Rezept sei­ner Großmutter.

Tunesisches Tajine mit Käse und Hühnerfleisch

Sonn­tag war immer Cous­cous Tag mit Taji­ne bei uns daheim. Wir Kin­der haben unse­rer Mama oft bei den Vor­be­rei­tun­gen gehol­fen – Gemü­se schä­len und schnip­peln. Natür­lich ver­such­ten wir die frit­tier­ten Kar­tof­fel­wür­feln zu sti­bit­zen … Mama pro­tes­tier­te zwar immer hef­tig, aber sie waren ein­fach zu lecker! Ich den­ke sehr oft und ger­ne an die­se Tage zurück.

Saatencracker

Saa­ten­cra­cker sind ein lecke­rer und gesun­der Snack basie­rend auf vie­len ver­schie­de­nen Saa­ten und kom­men in der Ver­si­on mit dem Kicher­erb­sen­mehl sogar ohne Koh­len­hy­dra­te aus. Sie pas­sen per­fekt zu einem Glas Wein oder Bier, schme­cken zu Sala­ten, mit Frisch­kä­se, Gua­ca­mo­le oder Pes­to oder sie wer­den ein­fach so „weg­ge­putzt“.

Schwarzaugenbohnen mit Gari und Kochbananen

Das wohl typischs­te Gericht für West­afri­ka ist sicher­lich Fufu. Fufu ist eine aus war­men Was­ser und Mani­ok­mehl gestampf­te Mas­se, die mit ver­schie­dens­ten Soßen ser­viert wird. Doch glaubt mir, Fufu schön glatt zu stamp­fen mit der rich­ti­gen Men­ge zwi­schen Was­ser und Mani­ok­mehl ist ohne Know-how echt müh­sam. Daher habe ich mich für ein ande­res und eben­falls sehr lecke­res Gericht ent­schie­den vor­zu­stel­len – beans and gari with riped plantain.

Münchner Weißwurst

Und war­um hieß es frü­her: „Weiß­würs­te dür­fen das 12-Uhr-Läu­­ten nicht hören“? Als es noch kei­ne ver­nünf­ti­ge Küh­lung gab und die Würs­te noch nicht vor­ge­brüht waren, muss­ten sie schnell ver­zehrt wer­den um sie vor dem Ver­der­ben zu bewah­ren. Die­se Regel wird heut­zu­ta­ge nicht mehr so eng gese­hen. Wich­ti­ger ist, dass der süße Senf und Bre­zen nicht feh­len und als Getränk passt ein Bier per­fekt dazu.

Weihnachtsplätzchen

Weih­nach­ten ist nicht mehr weit weg und für alle, die süße Lecke­rei­en mögen, hat Eli­sa­beth Feul­ner genau die rich­ti­ge Idee für graue und ver­reg­ne­te Tage … näm­lich Weih­nachts­lie­der strea­men und Plätz­chen backen. Dann kommt bestimmt Weih­nachts­stim­mung auf und spä­tes­tens beim Aus­ste­chen ist man im Adventsmodus.

Jiaozi — Teigtaschen

Da Neu­jahr an der Tür klopft, gibt es jetzt ein ganz klas­si­sches Jiao­zi Rezept von unse­rem Geschwis­­ter-Duo aus Öster­reich, Qion­g­lin und Yuru WU.

Jiao­zi ist ein in allen Ecken Chi­nas bekann­tes Gericht. Das Rezept vari­iert von Regi­on zu Regi­on. Die Falt­tech­nik unter­schei­det sich und auch die Fül­lung der Teig­ta­schen kann je nach Gus­to zube­rei­tet wer­den … mit Gemü­se oder Mee­res­früch­ten. Wir stel­len die Jiao­zi mit gemisch­ten Hack­fleisch, Karot­ten und Spitz­kohl vor.

Österreichische Marillenknödel

Schon gewusst, dass die eins­ti­ge Luxus­spei­se und spä­te­re Haus­manns­kost heu­te unter kuli­na­ri­schem Denk­mal­schutz steht? Unglaub­lich aber wahr!

Sie zäh­len zu den Küchen­klas­si­kern, deren Rezep­tu­ren in einem Safe der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­bi­blio­thek in Wien lagern — um sie der Nach­welt zu erhalten.

Ricotta-Gnocchi

Rico­t­­ta-Gno­c­chi ist kein spe­zi­el­les Rezept mei­ner Fami­lie. Ricot­ta Gnoc­chi wer­den in fast allen Gegen­den Ita­li­ens ger­ne geges­sen und trotz­dem sind sie oft nicht bekannt. Bei mir wecken sie schö­ne Kind­heits­er­in­ne­run­gen. Es ver­setzt mich in die Som­mer­fe­ri­en zurück, die ich bei mei­nen Groß­el­tern in den Ber­gen des Tren­ti­no ver­brach­te, wo ich ein­fach glück­lich war. Ein biss­chen so wie bei Mar­cel Proust und sei­nen gelieb­ten Made­lei­nes. Rico­t­­ta-Gno­c­chi rufen mei­ne mémoi­re invo­lon­taire wach.

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