Wir sind stolz, dass wir dieses besondere Automotive-Event erneut mit unserer Organisation, Kompetenz und unseren professionellen Dolmetscher-Teams an der Seite von zet:project. GmbH betreuen und so zum PET-Erfolg beitragen durften.
Über 10 Tage hinweg haben wir mit Dolmetscher:innen für 5 Sprachen dafür gesorgt, dass Kommunikation reibungslos funktionierte – mitten im Sound der Rennstrecke, unter hoher Dynamik und mit internationalen Teams aus aller Welt. In einem Umfeld, in dem Geschwindigkeit, Präzision und Performance im Mittelpunkt stehen, war eine klare und zuverlässige Kommunikation der entscheidende Faktor.
Unser Fokus war: Sprachbarrieren zu überwinden, die Markenbotschaft zu transportieren und die Ansagen der Instruktoren klar verständlich den Teilnehmer:innen zu vermitteln, damit alle sicher auf der Rennstrecke unterwegs waren. So konnten Sales-Teams aus der ganzen Welt die Mercedes-AMG GmbH Brand und das neue powervolle Modell nicht nur kennenlernen, sondern auch das volle Erlebnis, die Innovation und die Vision dahinter besser verstehen und hautnah erleben.
Alle eng getakteten Projekte bergen Herausforderungen in sich: von kurzfristigen Änderungen und zusätzlichen Bedarfen bis hin zu komplexen Abläufen und engen Zeitplänen. Aber genau diese Herausforderungen haben wir gemeinsam als Team gemeistert. Flexibilität, schnelle Lösungen und starke Zusammenarbeit haben dieses Event zu einem Erfolg gemacht und einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein eingespieltes Team im Hintergrund ist.
Genau solche Veranstaltungen zeigen, was uns ausmacht: wir organisieren und koordinieren professionelle Dolmetschlösungen für Events jeder Art, weltweit, flexibel und zuverlässig. Egal ob Automotive, Corporate Events oder internationale Konferenzen – wir sorgen dafür, dass Sprache niemals eine Barriere ist, sondern eine Brücke.
Ein großes Dankeschön an die Teams von zet:project. GmbH und Mercedes-AMG GmbH für die hervorragende Organisation und die kollegiale Zusammenarbeit. Es war ein großartiges Event und wir freuen uns schon auf das nächste!
Alles begann mit einem kleinen Auftrag: Der erste Kunde stand „plötzlich“ vor der Tür und brauchte eine Übersetzung. Monica erzählt das heute noch gerne. Sie war eben mit dem gerade mal 7 Tage alten Baby aus der Klinik nach Hause gekommen und hatte völlig vergessen, dass ab April eine Anzeige geschaltet wurde. Kunde und Monica waren etwas irritiert. Mit der schnell angefertigten kurzen Übersetzung war der Kunde zufrieden und die ersten 25,00 D-Mark verdient. Diesen Kunden durften wir übrigens bis zu seiner Rente und der Auflösung seiner Firma begleiten – eine Zusammenarbeit, die uns bis heute in besonderer Erinnerung geblieben ist. Er und eine etablierte Übersetzerin, die als Mentorin den Start begleitete, haben Allround Service vielfach weiterempfohlen und so den Grundstein für Wachstum gelegt. Den Firmennamen Allround Service samt Logo (das wir nur behutsam im Laufe der Jahre verändert haben) verdanken wir einem Studien-Kollegen von Monica. 1981 war es noch wichtig, möglichst „weit oben“ in den Gelben Seiten zu stehen und die Idee war schon damals, Übersetzungen, Dolmetschen und Schreibarbeiten (so nannte man das) als Allround Service mit einer globalen Vision anzubieten.
In dieser Zeit wurden Übersetzungen und Transkripte noch mit der Schreibmaschine erstellt. Tippfehler? Die wurden mühsam mit TippEx korrigiert – wer erinnert sich noch daran? Später kamen Schreibmaschinen mit Korrekturband und schließlich erste Modelle mit kleinem Speicher. Unseren ersten „PC“ (eine Canon VP2000) mussten wir noch mit einer Programmdiskette starten und „höllisch“ aufpassen, dass die Speicherdiskette nicht zu voll wurde, sonst war der Text weg. Damit haben wir ein über 1000-seitiges theologisches Werk erfasst. Auch die Übersetzungen wurden damit erstellt, Recherchearbeit erfolgte am Boden mit vielen aufgeschlagenen Büchern, der Brockhaus Enzyklopädie und richtig dicken Wörterbüchern. Die fertigen Werke wurden selbstverständlich persönlich abgegeben und so entstanden viele gute Kundenkontakte.
In dieser Zeit fing auch Petra bei uns an und die erste Freelancerin (Übersetzerin für Spanisch).
Schließlich kamen auch die ersten Dolmetsch-Aufträge und damit waren wir endlich ein Allround Service. Auch die ersten Verhandlungen mit Einkäufern der Industrie wie Siemens oder EADS standen an. Monica war immer erleichtert, wenn sie diese Gespräche gut überstanden hatte.
Das erste Büro wurde 1987 gemietet und die – zu der Zeit – neueste Technik zog ein, zum Beispiel ein Modem. Das charakteristische Einwahlgeräusch haben einige bis heute im Ohr. Wer mag, kann es sich im Film „e-m@il für Dich“ noch einmal anhören 😉
In all den Jahren haben wir Trends kommen und gehen sehen, Herausforderungen gemeistert und den Wandel hin zu einer immer schnelleren Zeit aktiv angenommen. Stillstand gab es bei uns nie – stattdessen kontinuierliche Modernisierung und Weiterentwicklung bis heute.
Ein solcher Rückblick macht auch bewusst, wie lange wir bereits mit vielen Kunden und Freelancern zusammenarbeiten und wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter uns schon über Jahre hinweg begleiten. Werte wie Fairness, Verlässlichkeit, Qualität und Teamgeist haben dazu sicher ihren Teil beigetragen.
Unser herzlicher Dank gilt allen, die Teil dieser Reise waren und sind und diesen Weg möglich gemacht haben. Besonders danken wir für Engagement, Loyalität und Vertrauen – und dafür, dass wir gemeinsam mit unseren Kunden (und in den ersten Jahren manchmal auch mit deren kleinen Hilfestellungen) Visionen verwirklichen durften und weiterhin dürfen. Monica sagt immer noch „Gott sei Dank“.
So hat es angefangen … wie es weiterging … dazu gäbe noch einige Stories zu erzählen! Sollen wir weiter berichten – wie es war im kleinen Büro in der Fraunbergstraße und von Monica, dann mit drei Kindern?
Wir freuen uns darauf, mit voller Energie in die kommenden Jahre zu starten – und sind gespannt, was die Zukunft bringt. In diesem Sinne: Auf die nächsten 45 Jahre! 🥂
P.S. Die „Story“ soll auch den jungen Kollegen:innen, die jetzt oder bald anfangen, Mut machen.
Viele Unternehmen setzen auf ihre zweisprachigen Mitarbeiter:innen, wenn es „mal eben schnell“ etwas zu übersetzen oder zu dolmetschen gibt. Das klingt praktisch … ist allerdings nicht immer sinnvoll 😉
Warum eigentlich?
Viele von uns sprechen zwei oder mehrere Sprachen fließend und das ist beeindruckend und wertvoll … hat jedoch wenig mit professionellem Übersetzen und Dolmetschen zu tun. Profis müssen Texte, egal ob mündlich oder schriftlich, vollständig und zielgruppengerecht in die andere Sprache transportieren oder übersetzen. Das erfordert neben der reinen Sprachkenntnis das Verständnis des Fachgebiets, das Wissen um kulturelle Feinheiten und das Erkennen von feinen Zwischentönen. Beim Dolmetschen muss dies zusätzlich in Echtzeit geschehen.
Dafür studieren Dolmetscher:innen und Übersetzer:innen viele Jahre und schließen heute die Universität/Fachhochschule mit einem Bachelor oder Master ab. Sie sind eben die Sprachprofis.
Klar ist man im eigenen Fachgebiet mit der entsprechenden Materie bestens vertraut, kennt sich mit dem „Fachjargon“ und typischen Corporate-Begriffen aus – oft in beiden Sprachen. Aber reicht das aus? Oder fehlt am Ende nicht doch die Sprachausbildung? Und es stellt sich die Frage nach dem Zeitaufwand!
Wie lange braucht der oder die Mitarbeiter:in für ein professionelles Übersetzungsergebnis?
Kann er oder sie beim Dolmetschen mit der Sprechergeschwindigkeit mithalten? Klappt das im Zusammenspiel mit der Technik? Wir haben von den Herausforderungen beim Dolmetschen bereits Ende Januar berichtet.
Viele Überlegungen und Fragen! Wir finden, für ein professionelles Ergebnis in angemessener Zeit sollte die Arbeit, der Job den Profis überlassen werden, im Sinne eines effizienten und optimalen Outcomes. Das ist am Ende kostengünstiger.
Wir sprechen nicht vom Schreiben kurzer Mails oder von der Unterstützung bei informellen Gesprächen. Es geht um die Übersetzung von Fach- oder Marketing-Texten oder um die Verdolmetschung von Verhandlungen, Sitzungen, Meetings usw.
Dann werden bei der Inhouse-Produktion personelle Kapazitäten gebunden, die bei den eigentlichen Aufgabenfeldern fehlen. Im worst case ist das Resultat, im Business Kontext gesehen, noch ungenau oder inkorrekt. Abgesehen davon, dass sich im Team vielleicht auch Frust aufbaut. Nicht schön …
Liebe mehrsprachige Kolleg:innen, ihr leistet großartige Arbeit in Unternehmen und liebe Vorgesetzte (Chefs oder Chefinnen) denkt an Euer Team und die „Lastenverteilung“ – Ihr habt doch uns 😊
Überall im Tal blühen schon die Forsythien und Osterglocken mit verlockendem Gelb, das bereits weithin zu sehen ist. Frühling kündigt sich an.
Die Einen warten sehnsüchtig darauf, während die Wintersportler nochmal Schnee und Saisonabschluss genießen. Viele wollen einfach nur wieder „draußen“ sein, einen Kaffee im Garten oder vor dem Lokal trinken, vielleicht den ersten Biergartenbesuch ins Auge fassen – auch Wandern bietet sich an.
Dieses Ostern müssen wir uns ziemlich sicher noch gedulden.
Och neee ☹ …
… doch — weil heuer die Osterfeiertage früh fallen. Nach dem gregorianischen Kalender heuer auf den 03. bis 06. April und im julianischen Kalender auf das darauffolgende Wochenende. Also Warten und trotzdem das geschenkte lange Wochenende genießen -mit der Familie und Freunden.
Also freut sich Petra darauf, noch einmal in dieser Saison auf die Skipiste zu gehen.
Monica besucht um 5:00 Uhr in der Früh (wie immer noch sehr müde) Osterfeuer und Ostermesse in Sankt Bonifaz, bringt dem Hahneberghaus bei Sankt Bonifaz für die Obdachlosen-Hilfe noch was vorbei und feiert dann mit Lewis und der ganzen Familie.
Elisabeth plant einen Osterbrunch mit Familie und Freunden.
Anna feiert Ostern ebenfalls mit ihrer Familie und backt das ukrainische Osterbrot „Paska“.
Isabella besucht ihre Familie in Bulgarien.
Jeanine nützt die Feiertage, um die neue Wohnung weiter einzurichten und Veronika genießt schon ihren Urlaub.
Und wer freut sich wahrscheinlich am meisten? Die Kinder, die sind schon ganz aufgeregt und neugierig, was der Osterhase denn so verstecken wird… Wir wünschen allen FROHE OSTERN und vielleicht mögt Ihr uns ja berichten, was Ihr plant oder gemacht habt.
Qualität mit Einsatz smarter Technologien, Fachkompetenz und menschlichem Kulturverständnis Hand in Hand, damit die Inhalte wirklich gut und korrekt ankommen.
Gerade in geschäftlichen, technischen oder rechtlichen Kontexten kann ein kleiner Fehler große Auswirkungen haben – von Missverständnissen bis hin zu rechtlichen Haftungsrisiken oder einer negativen Außenwirkung bei Sales-/Marketingübersetzungen. Eine schlecht gemachte Werbebroschüre oder eine „unglücklich“ übersetzte Webseite kann ziemlich viel Schaden anrichten. Deshalb setzen wir auf mehrere Sicherheitsstufen, damit am Ende alles passt.
Hier ein Blick hinter die Kulissen
Tools & Technologie – smart unterstützen lassen … aber richtig
Ohne Einsatz von diversen Übersetzungstools und KI geht heute gar nichts.
In Translation Memories (TMs) und CAT-Tools hinterlegte und freigegebene Inhalte schlagen die passenden Formulierungen automatisch vor.
Was sind die Vorteile?
Diese Technologien
steigern die Produktivität und Effizienz
ermöglichen eine schnellere Bearbeitung
verhindern typische Flüchtigkeitsfehler
sichern konsistente Verwendung unternehmensspezifischer Termini
Gerade bei wiederkehrenden Begriffen oder komplexen Terminologie-Vorgaben sind diese Tools echte Gamechanger und unverzichtbar.
Fach- und Sachkompetenz – damit Inhalte stimmen… und alles passt
Neben den Fachtermini müssen Sprachexperten auch mit Fachgebieten vertraut sein. Gute Übersetzer:innen spezialisieren sich auf bestimmte Wissensgebiete. Um nur einige zu nennen:
Technik im Allgemeinen mit den verschiedensten Branchenschwerpunkten (von Automotive über Defense bis zu Zukunftstechnologien)
Finanzen- und Versicherungen
Jura mit Vertrags- und Rechtstexten
Medizin und Pharma- oder Lifestyle-Produkte
Marketing- und Werbeinhalte bis hin zu Direct Sales
Warum ist das wichtig?
Es geht nicht nur um Fachtermini, sondern auch darum, dass Zusammenhänge erkannt, verstanden und richtig interpretiert werden.
Kultur im Blick – Sprache ist mehr als Worte … damit der Zieltext richtig aufgenommen wird
Unsere Profis haben dabei nicht nur die reine Übersetzung im Blick, sondern das große Ganze: Ton, Zielgruppe, länderspezifische Vorgaben und kulturelle Feinheiten müssen zusammenpassen. Sie achten auf
Tonalität
Sprachtypische Besonderheiten
Länderspezifische Vorgaben
Wann kann eine Übersetzung sprachlich perfekt sein und trotzdem nicht funktionieren?
Wenn der kulturelle Kontext fehlt oder bestimmte Vorgaben in den Zielsprachen nicht beachtet werden. Denn eine Aussage wirkt nur dann überzeugend, wenn sie sich für die Leser:innen natürlich anfühlt, kulturelle Unterschiede berücksichtigt und genau die richtige Nuance trifft.
Vier Augen sehen mehr als zwei – Qualitätssicherung … entsprechend den üblichen Verfahrensregularien
Für eine professionelle Übersetzung oder ein Post-Editing braucht es eine Qualitätsprüfung wie es die DIN vorschreibt. Das heißt, die erste Übersetzung wird durch erfahrene Sprachspezialisten korrigiert und lektoriert. Für bestimmte Zielgruppen ist eine weitere Korrekturschleife empfehlenswert. Darüber haben wir am6. Märzberichtet. Für die Sicherheit der Übersetzung braucht es daher
Im ersten Schritt eine solide Grundübersetzung und
Im zweiten Schritt eine sorgfältige Überprüfung
Warum sollte darauf nicht verzichtet werden?
Weil selbst die besten Übersetzer:innen kleine Dinge übersehen können – sei es ein Fachbegriff, eine Nuance im Ton oder ein holpriger Satz.
Die Prüfschritte sorgen dafür, dass aus „gut“ wirklich „richtig gut“ wird.
Feedback – kontinuierliches Update der Terminologie … einfach ständiges Improvement
Nach Übergabe der Übersetzung/en an den Kunden fehlt noch ein weiterer Schritt im Optimierungsprozess. Dazu gehört, die Auftragsgeber um ein Feedback zu bitten und über alle vom Kunden vorgenommen Änderungen (am besten im Track-Changes-Modus) informiert zu werden oder, wie wir heute oft sagen, „im Loop“ zu sein. Unser Ziel ist es, zusammen mit unseren Kunden/Kundinnen bestmögliche Resultate zu erzielen.
Kooperation für ausgezeichnete Übersetzungsergebnisse
Was bewirkt das Rückspiegeln von Kundenänderungen?
Alle Änderungen im Übersetzungstext und Ergänzungen/Streichungen in den Anpassungsschleifen seitens der Kunden (oft bei den jeweiligen Tochtergesellschaften) werden wieder in das CAT-Tool eingegeben. Dann stehen bei der nächsten Übersetzung die korrekten Termini und die gewünschte Wortwahl sofort zur Verfügung. Und damit schließt sich der Kreis.
Fazit: Qualität ist kein Zufall … sondern ein Prozess
Gute Übersetzungen entstehen nicht durch Glück – sondern durch Struktur, Erfahrung und Sorgfalt.
Mit den richtigen Tools, den korrekten Prozessen und einem klaren Blick für Sprache und auf die Zielgruppen sorgen wir seit jeher dafür, dass unsere Kunden zufrieden sind.
Oder kurz gesagt: dass deren Botschaft so ankommt, wie sie gemeint ist.
Jetzt seid ihr dran 👇 Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen – die guten wie die schlechten😊
Dolmetschen ist mehr als nur das Übertragen von Worten einer Sprache in eine andere. Es ist, als würde man die Welt durch eine andere Linse sehen – eine, die es erfordert, mit kulturellen Nuancen in beiden Sprachen vertraut zu sein und sie auch sofort umsetzen zu können.
❔ Wie wichtig ist dieses Fingerspitzengefühl?
Auf Konferenzen erleben Dolmetsch-Teams Stimmungen und nonverbale Kommunikation hautnah mit und können darauf eingehen
❔ Muss die dahinterliegende Botschaft in der Verdolmetschung präsent sein oder liegt darin eher die Gefahr, dass der der/die Dolmetscher:in nicht objektiv ist?
Wenn engagierte Sprecher oder Moderatoren den Vortrag emotional oder temperamentvoll halten, gehen die Dolmetscher:innen da voll mit und passen ihrerseits die Stimme an.
❔ Fördert die gleichmäßige Computerstimme nicht eher die Fokussierung auf die Inhalte?
Idiomatische Ausdrücke, Anekdoten, indirekte Sprachbezüge oder Witze kennen wir in unserer eigenen Muttersprache – die menschlichen Teams kennen sie auch in der zu verdolmetschenden Sprache.
❔ Kann das nicht der KI beigebracht werden?
Präsentationen werden oft nicht in der Schriftsprache gehalten und Dialekte sind eine echte Herausforderung auch für die besten Dolmetscher:innen
❔ Wollen die Sprecher:innen auf Mundart verzichten?
Bei Meetings und Verhandlungen wird oft diskutiert, Ideen „im Kopf“ während des Sprechens herausgearbeitet und dann werden die Sätze nicht fertig formuliert. Das passiert ziemlich häufig. Unsere Teams wissen um die Thematik und vervollständigen den Satz selbständig, fügen das fehlende Verb ein oder ergänzen den Satz um den in der Eile des Gefechts vergessenen Bezug.
❔ Sollte eine maschinell gestützte Verdolmetschung den fehlenden Satzteil wie unsere Profis erahnen?
Bei Paneldiskussionen mit schnell wechselnden Sprechern müssen die menschlichen Dolmetscher oft mit „highspeed“ zurechtkommen und lassen daher reine Füllwörter aus um nicht „nachzuhinken“.
❔ Ist die menschliche Verdolmetschung verzögert?
Viele Inhalte der Reden und Präsentationen sind absolut vertraulich. Unsere Teams sind geschult, Vertraulichkeit einzuhalten und ethischen Richtlinien zu folgen. Für sensible Themen (rechtlich, medizinisch, geschäftlich) sind Menschen die sichere Wahl.
❔ Verunsichern uns nicht immer wieder mal Datenlecks oder Risiken von KI-Plattformen?
Menschen verdolmetschen nicht nach Algorithmen, sondern mit Herz und Verstand. Sie folgend nicht exakt dem Ausgangstext Wort für Wort, sondern formulieren geschickt um.
❔ Ist es nicht besser, wenn strikt dem vorgetragenen Wort gefolgt wird?
Wir finden
Die KI-Verdolmetschung kommt ursprünglich von der maschinellen Übersetzung und ist eigentlich lediglich eine „gesprochene“ Übersetzung. Eine schriftliche KI-Übersetzung wird in der Regel im Nachhinein von menschlichen Übersetzern begradigt (Post-Editing). Das geht beim Dolmetschen nicht. Daher sind wir überzeugt, dass in den meisten Fällen der Einsatz von menschlichen Dolmetsch-Teams sinnvoller ist, wenn auch mit deutlich höheren Kosten verbunden.
Unsere Kunden:innen entscheiden – wir passen uns jedem Bedarf / Budget an und beraten euch gerne.
Und nicht zuletzt – selbst die Tech-Firmen setzen für Ihre wichtigen Veranstaltungen „human interpreters“ ein.
Die fünf Kriterien für eine flüssige und natürliche Übersetzung haben wir euch im Januar vorgestellt und jetzt fünf weitere Punkte, damit die Übersetzung richtig gut bei den Leser:innen ankommt, wir zügig liefern können … und Ihr „happy“ seid.
Schon mal gedacht: „Kann man doch einfach schnell übersetzen, oder durch die KI jagen“? Ganz so einfach ist es dann meistens doch nicht 😉 Eine gute Übersetzung entsteht nicht zufällig – sie ist das Ergebnis eines klar aufgebauten Workflows, sorgfältiger Vorbereitung und präzise definierter Eckdaten.
1. Leistungsumfang– transparent und strukturiert … Eure Wahl
MT mit PE (Post Editing) CORE, EXPERT oder PREMIUM: Den Übersetzungsmodus bestimmt der Kunde abhängig von der geplanten Verwendung. Liegt bereits eine KI-Übersetzung vor, empfiehlt sich die Überprüfung und Verbesserung durch Menschen. Für interne Arbeitsunterlagen kann der CORE-Modus ausreichen, erstellt von einer Übersetzerin/einem Übersetzer. Im Gegensatz dazu bedeutet der EXPERT-Modus, dass entsprechend der DIN zwei Leute den Text bearbeiten – eine Übersetzung plus ein Lektorat. Für anspruchsvolle Vertragsdokumente oder werbesprachliche Texten wählt man am besten die PRMIUM- Version– drei Fachübersetzer:innen stellen sicher, dass die Übersetzung präzise und authentisch ist.
2. Tonalität – Zielgruppe und Sprachstil … Ihr bestimmt
Unsere Teams setzen die Vorgaben um: formell oder informell, für wen ist die Übersetzung gedacht, in welches Land geht der übersetzte Text, was ist die Zielsetzung. Je genauer wir Sprachebene, Verwendungszweck und die Zielgruppe kennen, desto passgenauer wird die Übersetzung. Auch das Zielland spielt eine wichtige Rolle. Denkt nur an die Unterschiede zwischen US- versus BE-Englisch oder zwischen Spanisch in Europa und in Lateinamerika – teilweise ein ganz unterschiedlicher Sprachgebrauch. Kleine Details, die jedoch über Authentizität und Wirkung entscheiden. Sprache transportiert Informationen – und zwar je nach Kontext ganz unterschiedlich.
3. Terminologie – definiert und angepasst …. – Eure Unterstützung ist gefragt
Manche Begriffe sollen bewusst nicht übersetzt werden, andere müssen exakt definierten (Firmen-)Vorgaben oder der Corporate Language entsprechen. Schickt uns Styleguides, Terminologie-Vorgaben und/oder Referenzdokumente, damit sich unsere Übersetzerteams daran orientieren können. Teilt uns auch mit, ob diese Glossare strikt eingehalten werden müssen oder Alternativvorschläge willkommen sind. So sichern wir Konsistenz und Übereinstimmung mit Eurem Content Management. Heute ist es Standard, die gesamten Terminologie-Daten im CAT-Tool zu hinterlegen und Quelltext und Übersetzungstexte (wo möglich) zu speichern. Wir bitten Euch aber auch, Änderungen im Übersetzungstext an uns zurückzuspielen. Wir pflegen diese dann in unsere Systeme ein, damit sie bei den nächsten Übersetzungen berücksichtigt werden..
4. Basics – Eckdaten und Infos …. Ihr müsst (bitte) liefern
Damit wir mit einem Angebot loslegen können, brauchen wir einen/eine Ansprechpartner:in samt Kontaktdaten. So können wir den Kommunikationsflow effizient gestalten und mögliche Missverständnisse im Vorfeld ausräumen. Für schnelle Rückfragen wäre eine Telefonnummer nett. Bitte vergesst nicht, uns wichtige Informationen wie gewünschter Liefertermin, Projektdetails zu Umfang, Sprachen, Format und benötigte NDAs mitzuteilen. Oder schickt uns einfach das zu übersetzende Dokument für eine Kalkulation zu. Bei Beauftragung – über die wir uns immer freuen – benötigen wir ggf. Bestellnummer und Rechnungsadresse.
5. Feedback – willkommen und wichtig …. teilt es uns mit
Nach Projektabschluss freuen wir uns über jede Art von Feedback. Nur so können wir (noch) besser werden, Prozesse weiter optimieren und zukünftige Projekte zielgenau an Euren Bedarf anpassen– das ist unser Anspruch!
Fazit: Eine erfolgreiche Zusammenarbeit für exzellente Übersetzungen beginnt lange vor dem ersten Wort. Mit den richtigen Informationen wird die Basis für präzise, stilsichere und zielgruppenorientierte Texte geschaffen – professionell umgesetzt und ganz ohne böse Überraschungen.
Jetzt seid ihr dran 👇 Waren unsere Informationen hilfreich und welche Faktoren habt ihr bei einem Übersetzungsprojekt schon mal unterschätzt? Oder was lief besonders gut? Wir gespannt auf Euer Feedback! 😊
Unsinniger Donnerstag, Weiberfastnacht, „Dirty Thursday“, Karneval oder Fasching: Egal wie es genannt wird, gefeiert wird überall – ABER überall unterschiedlich.
Karneval ist eines der fröhlichsten und lebendigsten Feste in Europa. In dieser Zeit stehen allgemein die Ausgelassenheit, das Feiern, das Tanzen und das Lachen im Vordergrund. Der Alltag darf mit seinen Sorgen und Ängsten in den Hintergrund treten. Die Wurzeln von Karneval reichen weit zurück, weil Menschen schon immer den Winter-Blues vertreiben wollten. Später gönnten die christlichen Kirchen ihren Gläubigen noch den Kehraus, bevor die 40-tägige, früher oft strenge Fastenzeit begann.
Der Begriff „Karneval“ stammt vermutlich aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Abschied vom Fleisch“. Die Karnevalstage galten symbolisch als letzte Gelegenheit zum Schlemmen, bevor mit Beginn der Fastenzeit Fleisch, Milchprodukte und andere reichhaltige Speisen oft eingeschränkt waren.
Karneval ist so bunt wie die Welt und hat viele Namen und viele unterschiedliche Traditionen.
Bei Italien fällt den meisten sofort der Karneval in Venedig mit seinen eleganten, schönen Masken und historischen Gewändern ein. In Ivrea hingegen findet die „Orangenschlacht“ statt, bei der sich die Menschen mit Orangen bewerfen.
In der Schweizer Fasnacht sieht man oft Masken (Larven oder Tschäggättä), die manchmal grotesk und teilweise unheimlich wirken. Hier gibt es strenge Regeln und Abläufe für die Umzüge. In Basel startet das Ganze morgens um 4.00 Uhr mit Piccoloflöten und Trommeln.
In Deutschland ist ein wichtiger Tag der Unsinnige Donnerstag, auch Weiberfastnacht genannt. Frauen übernehmen symbolisch die Macht, schneiden Krawatten ab und alle feiern gemeinsam in fantasievollen Kostümen. Der Höhepunkt des Karnevals ist der Rosenmontag mit seinen prächtigen Umzügen, geschmückten Wagen und dem Werfen von Süßigkeiten, was vor allen Dingen bei Kindern beliebt ist.
In Spanien und Portugal stehen die Musik und der Tanz mehr im Mittelpunkt. Hier haben die Tänzer:innen oft aufwendige Kostüme an. Vieles ist lateinamerikanisch geprägt.
Für englischsprachige Länder wirkt all das eher ungewohnt. Im Vereinigten Königreich – und in weiten Teilen der USA – gibt es kein direktes Pendant zu dieser Karnevalssaison, die vor der Fastenzeit gefeiert wird. Die Gründe dafür gehen über unterschiedliche Begriffe hinaus und liegen tiefer in der Kulturgeschichte.
Warum aber ist die närrische Zeit am Vereinigten Königreich vorbeigegangen? Die protestantische Reformation im 16. Jahrhundert schwächte dort den Einfluss katholischer Ritualzyklen auf den Alltag erheblich. Zwar blieben Bräuche wie die Tage vor der Fastenzeit (Shrovetide) oder der Pancake Day in England erhalten, doch das größere Gefüge aus festlichem Schlemmen, Maskentragen und öffentlichem Feiern konnte sich nicht in gleicher Weise etablieren. So fehlten die kulturelle Dynamik und die gemeinsame Praxis, aus der sich eine starke, öffentlich gelebte Karnevalstradition im Vereinigten Königreich hätte entwickeln können.
Trotz aller Unterschiede verbindet alle Karnevalisten eines: das gemeinsame Feiern, das Lachen, das Gefühl von Freiheit und das Ende am Aschermittwoch. An diesem Tag kehren der Alltag und die Arbeit zurück, doch die Erinnerungen an die fröhlichen Tage bleiben.
Seid ihr eher Faschingsfreaks oder Faschingsmuffel?
Schon mal beim Dolmetschen zugehört und gedacht: „Wow, wie macht die/der das bloß?“ 🤯
Simultandolmetschen ist weit mehr, als eine Sprache in Echtzeit blitzschnell in eine andere zu übertragen. Es ist ein Drahtseilakt zwischen Konzentration, Schnelligkeit und Präzision. Selbst die erfahrensten Dolmetscher:innen stoßen manchmal an ihre Grenzen, die sie nur mit Expertise und Fokussierung meistern können. Hier die fünf zentralen Herausforderungen – und wie Profis sie souverän bewältigen:
1. Sprechertempo
Bei Konferenzen, auf Sales-Events oder in Verhandlungen geht es oft Schlag auf Schlag: Vorträge oder Präsentationen gehalten, Zahlen „heruntergerasselt“, Verhandlungen geführt und Argumente ausgetauscht, es gibt Q&A- und Breakout-Sessions.
Die Teilnehmer:innen nehmen Inhalte und Informationen auf – Antworten und Argumente werden schnell in Gedanken formuliert und dann …. unstrukturiert in langen, komplexen Schachtelsätzen vorgetragen. Das Dolmetsch-Team muss allerdings erst den Satz zu Ende hören, alles sofort erfassen, vielleicht sogar noch das Satzende erahnen und gleichzeitig korrekt in die Ziel-Sprache übertragen– ohne den Faden zu verlieren oder Inhalte auszulassen. Für das Gehirn ist das wie Hochleistungssport, daher müssen sich die Konzentrationsphasen und Pausen abwechseln. Profis trainieren das gezielt und arbeiten daher in Teams!
2. Fachjargon
Ob Jura, Medizin, Wirtschaft, Technik – Fachbegriffe können eine echte Stolperfalle sein. Wer hier nicht gut vorbereitet ist, kann schnell ins Stocken geraten. Dolmetscher:innen lesen sich vorher ein, erarbeiten die Thematiken, setzen sich mit der Fachterminologie auseinander und bereiten sich auf das kundenspezifische Corporate Wording vor. Vor der Veranstaltung tauschen sie sich mit Team-Kollegen:innen aus und sprechen sich ab. So können sie selbst bei komplexen Themen beste Ergebnisse liefern.
3. Multitasking
Simultandolmetschen erfordert nicht nur, dass mindestens zwei Sprachen beherrscht werden, sondern auch, dass Inhalte superschnell erfasst, und verdolmetscht werden. Gleichzeitig müssen der Redner oder die Sprecherin sowie die gezeigten Präsentationen im Blick behalten werden. Das ist die Königsdisziplin: die vorgetragenen Emotionen, Betonungen, Variationen der Stimme vermitteln und ins Publikum „transportieren“.“ Nebenbei“ werden die Dolmetsch-Pulte bedient z.B. um den Kanal zu wechseln. Dolmetscher:innen trainieren ihr Gehirn darauf, die Informationsflut und die Anforderungen in Echtzeit zu verarbeiten – ein echtes Kunststück.
4. Akustik
Hören und Verstehen kann durch Lärm, technische Störungen, zu leise oder undeutliche Sprecher erheblich erschwert werden und eine präzise Verdolmetschung gefährden. Genau deshalb sind beispielsweise Technik-Checks vor der Veranstaltung unverzichtbar. Simultandolmetschen funktioniert nur dann reibungslos, wenn auch die technische Basis, wie Mikrofone, Kabinen und Übertragungssysteme einwandfrei funktionieren. Ebenso wichtig sind daher erfahrene Technikpartner, die während der Veranstaltung schnell reagieren können. All diese Komponenten sind für ein professionelles Ergebnis entscheidend.
5. Emotionen
Die emotionale Belastung darf nicht unterschätzt werden. Bei heftigen Diskussionen oder problematischen Situationen muss ein Dolmetscher:innen gelassen und ruhig bleiben und alles präzise wiedergeben. Eigene Stimmungen, Befindlichkeiten oder Erfahrungen müssen außen vor bleiben. Dolmetscher:innen haben Strategien, um mit dem emotionalen Druck umzugehen, etwa durch Atemübungen oder regelmäßige Pausen.
Die Arbeit von Dolmetscher:innen ist also weit mehr als ein Job – sie ist eine echte Kunst. Wer Fachwissen, schnelle Aufnahmefähigkeit und emotionale Intelligenz verbindet, meistert jede Herausforderung und sorgt dafür, dass Kommunikation überall funktioniert.
Jetzt seid Ihr dran: Habt Ihr schon mal live, vor Ort oder virtuell einer Verdolmetschung zugehört oder selbst Erfahrungen gemacht? Welche Situationen fandet Ihr besonders spannend oder herausfordernd? Berichtet uns gerne darüber, wir sind neugierig 👇
Polarlichter sind einfach überwältigend schön. Und wenn dieses Schauspiel vor einer weißen Winterlandschaft stattfindet, wirkt es fast wie Magie. Jede Schneeflocke ist von der Konstruktion her anders, gleitet lautlos zu Boden, während die Lichter über den Himmel tanzen und sich mit jedem Augenblick verändern. Diese Interaktionen der Natur sind einzigartig!
Dabei fällt auf: der Rhythmus der Natur und der Wirtschaft ist ständig im Fluss – und doch haben beide erstaunlich viele Gemeinsamkeiten. In beiden Welten passiert vieles im Hintergrund: unsichtbar, aber allgegenwärtig. Dieses fein abgestimmte Ineinandergreifen wird oft übersehen, ist jedoch entscheidend.
Ohne das richtige Zusammenspiel keine Polarlichter und keine Schneeflocken.
Ohne gute Zusammenarbeit in der Wirtschaft keinen nachhaltigen Erfolg.
Ohne Wechsel der Jahreszeiten erholt sich die Natur nicht.
Ohne Konjunkturzyklen kommt es nicht zu einer Rückbesinnung auf gemeinsame Wertvorstellungen und elementare Rechte.
Ohne Wetterstimmung gibt es keine Bewegung: Der Wind vertreibt die Wolken und die Sonne kommt hervor.
Ohne Marktstimmung ist keine Veränderung möglich. Vertrauen muss sich entwickeln, Projektbausteine müssen ineinandergreifen, damit ein gelungenes Go-live entsteht.
Ohne natürlichen Kreislauf ist in der Natur kein Gleichgewicht möglich
Ohne maßvolle Regulierung sind klare Strukturen, Stabilität und Balance nicht machbar.
Ohne Evolution kein langfristiges Überleben: Arten passen sich an.
Ohne Innovationen kein Wirtschaftswachstum: Industrien entwickeln sich weiter.
Mit einem guten Team ist in der Wirtschaft Vieles möglich. Jeder Mensch ist einzigartig – wie eine Schneeflocke und bringt eigene Perspektiven ein – wie das Licht am Himmel.
Erst das Zusammenspiel aller Stärken und Fähigkeiten macht den Unterschied und bringt den Erfolg!
Lasst uns als Team die Magie der Projekte gemeinsam sichtbar machen. Wie seht ihr das? Was haltet ihr davon?