Schwarzaugenbohnen mit Gari und Kochbananen

Das 4. Rezept kommt aus Gha­na, West­afri­ka – vor­ge­stellt von The­re­sa Messerer.

Jetzt den­ken Sie sicher­lich — der Name hat doch nichts mit Afri­ka zu tun! Doch der mei­nes Lebens­part­ners Eric. Er wur­de in Togo gebo­ren und ist in Gha­na auf­ge­wach­sen und ich lie­be sei­ne Rezep­te und sei­ne Kochkünste.

Das wohl typischs­te Gericht für West­afri­ka ist sicher­lich Fufu. Fufu ist eine aus war­men Was­ser und Mani­ok­mehl gestampf­te Mas­se, die mit ver­schie­dens­ten Soßen ser­viert wird. Doch glaubt mir, Fufu schön glatt zu stamp­fen mit der rich­ti­gen Men­ge zwi­schen Was­ser und Mani­ok­mehl ist ohne Know-how echt müh­sam. Daher habe ich mich für ein ande­res und eben­falls sehr lecke­res Gericht ent­schie­den vor­zu­stel­len – beans and gari with riped plantain.

Gari und Boh­nen sind sowas wie Grund­nah­rungs­mit­tel in West­afri­ka. Beson­ders Gari bzw. Mani­ok wird sehr viel­fäl­tig ein­ge­setzt: frit­tiert, gekocht, gestampft, gerie­ben oder gemah­len. Wenn mich Freun­de fra­gen, was Mani­ok ist, sage ich oft, es sieht aus wie eine afri­ka­ni­sche Kar­tof­fel. Mani­ok ist auch in Bra­si­li­en, Mau­ri­ti­us und ande­ren Tei­len Afri­kas weit­ver­brei­tet und sehr beliebt.

Von die­sem Gericht gibt es sicher­lich auch tau­send Abwand­lun­gen und ver­schie­de­ne Arten es zuzu­be­rei­ten oder es mit zusätz­li­chen Zuta­ten zu verfeinern.

Hier ist mein Rezept – viel Spaß beim Nachkochen:

  • Por­tio­nen: 4
  • Zube­rei­tungs­zeit: 30 Minuten
  • Koch­dau­er: 45–60 Minuten
Zutaten:
  • 2 Tas­sen Schwarzaugenbohnen
  • 2 Koch­ba­na­nen
  • 2 Zwie­beln
  • 500 ml Pflanzenöl
  • Nach Bedarf: Gari (Mani­ok­griess)
  • Salz
Zubereitung

Schwarz­au­gen­boh­nen wer­den wie Reis gekocht, mit reich­lich Was­ser und etwas Salz. Soll­te das Was­ser zu schnell ver­damp­fen, ein­fach noch­mal Was­ser zuge­ben. Damit die Boh­nen schön weich wer­den ist viel Was­ser wich­tig. Ins­ge­samt köcheln die Boh­nen unge­fähr 45–60 Minu­ten (+/-) bis sie weich sind.

Wäh­rend die Boh­nen kochen, Zwie­beln in Halb­rin­ge schnei­den und in reich­lich Pflan­zen­öl rös­ten. Die Zwie­beln sol­len dar­in etwas schwim­men, denn das Öl wird spä­ter noch verwendet.

Die Koch­ba­na­nen in Schei­ben schnei­den und in Pflan­zen­öl gold­braun anbra­ten. Auch hier lie­ber etwas mehr Öl ver­wen­den, damit die Koch­ba­na­nen schön saf­tig bleiben.

Wenn alles fer­tig gebrut­zelt und gekocht ist, servieren.

Beim Ser­vie­ren legt Eric gro­ßen Wert auf die Rei­hen­fol­ge: Die Boh­nen zuerst. Anschlie­ßend etwas Zwie­beln und Öl vom Anbra­ten der Zwie­beln über die Boh­nen träu­feln. Dann kommt das Gari für etwas knusp­ri­gen Pepp. Zum Schluss wer­den die Koch­ba­na­nen oben aufgelegt.

Guten Appe­tit!

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