Prak­ti­sche Fea­tures un­seres CAT Tools

Kennen Sie das, Sie lesen sich Ihren Text schon zum 10ten Mal durch und sind noch immer nicht so richtig über­zeugt? Das i-Tüp­fel­chen fehlt ein­fach, was spe­ziell bei Texten aus dem Mar­ke­ting-Be­reich pro­ble­ma­tisch ist. Für solche Fälle ver­fügt unser CAT Tool über ein ei­genes Tran­screa­tion fea­ture, bei dem der Über­setzer ver­schie­dene Über­set­zungen und Text­va­ri­anten vor­schlagen und Ideen prio­ri­sieren kann. Über eine Auf­stel­lung können Sie danach Ihre be­vor­zugte Ver­sion aus­wählen. Wenn Sie die Sprache nicht oder nicht per­fekt be­herr­schen, gibt es die Mög­lich­keit, Rück­über­set­zungen einzufügen.

Auch für die Über­set­zung von Video-Un­ter­ti­teln bietet unser System eine in­ter­es­sante Mög­lich­keit – im Moment al­ler­dings nur für online ver­füg­bare Videos auf You­tube und Vimeo. Wäh­rend die Un­ter­titel im srt-Format im CAT Tool über­setzt werden, kann der Be­ar­beiter sich im Pre­view-Modus an­schauen, wie die fremd­sprach­li­chen Un­ter­titel im fer­tigen Video aus­sehen werden und auf dieser Grund­lage schon An­pas­sungen vor­nehmen. Lang­wie­rige Kor­rektur- und Feed­back­schleifen können auf diese Weise re­du­ziert werden.

All­round Ser­vice im neuen Gewand

Wir finden, der Ein­satz neuer Tech­no­lo­gien sollte mit einem neuen Design ge­feiert werden. Wenn Sie un­serer Mei­nung sind, kli­cken Sie doch mal durch unsere Web­seite und be­werten Sie uns. 

Wir sind über­zeugt, durch den Ein­satz in­tel­li­genter Lö­sungen, wie ma­schi­nelle Über­set­zung (MT) mit Pos­t­edi­ting durch er­fah­rene Lek­toren und die Im­ple­men­tie­rung von Dol­metsch-Platt­formen (RSI) für Ihre in­ter­na­tio­nalen Mee­tings, können wir schneller und fle­xi­bler auf Ihren in­di­vi­du­ellen Bedarf reagieren! 

Sie sparen Zeit und Geld. Na­tür­lich bleiben Si­cher­heits­stan­dards dabei auf höchstem Niveau. Wir setzen uns für Ihre Pro­jekte ein – be­reits seit 40 Jahren – und freuen uns auf Ihr Feed­back und Ihre An­fragen. Danke 👏

Ri­cotta-Gnocchi

Ri­cotta-Gnocchi ist kein spe­zi­elles Rezept meiner Fa­milie. Ri­cotta Gnocchi werden in fast allen Ge­genden Ita­liens gerne ge­gessen und trotzdem sind sie oft nicht be­kannt. Bei mir wecken sie schöne Kind­heits­er­in­ne­rungen. Es ver­setzt mich in die Som­mer­fe­rien zurück, die ich bei meinen Groß­el­tern in den Bergen des Tren­tino ver­brachte, wo ich ein­fach glück­lich war. Ein biss­chen so wie bei Marcel Proust und seinen ge­liebten Ma­de­leines. Ri­cotta-Gnocchi rufen meine mé­moire in­vo­lon­taire wach. 

Im Ge­gen­satz zur Groß­stadt, in der ich auf­ge­wachsen bin, werden im Tren­tino immer noch fri­sche Pro­dukte von lo­kalen Er­zeu­gern verwendet.

Als Kind habe ich es ge­liebt, mit meiner nonna ein­kaufen zu gehen und fri­schen Ri­cotta im Mol­ke­rei­laden zu kaufen. Den aß ich dann schon oft zum Früh­stück. Ich strich mir ein Brot mit Ri­cotta und streute etwas Zucker dar­über – und konnte guter Dinge in den Tag starten.

Vor ei­nigen Tagen habe ich meine nonna an­ge­rufen, um sie nach ihrem Rezept für die Ri­cotta-Gnocchi zu fragen.

Es ist ein sehr ein­fa­ches, le­ckeres Rezept. Hier kommen die Zu­taten und die Zubereitungshinweise…

Por­tion für 2-3 Personen:

  • 250 g fester Ri­cotta (al­ter­nativ ein Ri­cotta aus dem Su­per­markt, auch wenn dieser nicht die­selbe Qua­lität hat)
  • 100 g Wei­zen­mehl Typ 00 (ent­spricht dem Piz­zamehl) even­tuell noch etwas Mehl hin­zu­fügen, bis ein fester Teig ent­steht, der aber den­noch schön ge­schmeidig bleibt
  • 2 EL Grana Padano
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Butter
  • Salbei
  • Op­tional: ge­rie­bener Trüffel

Wasser und Salz (nach Be­lieben) in einem Topf zum Kochen bringen

In der Zwi­schen­zeit den Ri­cotta, das Ei, einen Teil des Mehls, Salz und den Grana Padano in eine Schüssel geben. Alles mit den Händen zu einem Teig ver­kneten. Ist dieser noch nicht fest genug, noch etwas Mehl hinzugeben.

Sobald der Teig fertig ist, auf eine be­mehlte Ar­beits­fläche geben und zu mit­tel­großen Kugeln (oder in be­lie­bige andere Formen) rollen.

Die fertig ge­formten Gnocchi mit etwas Mehl be­stäuben und ins Wasser geben.

Butter und Salbei in eine Pfanne geben und so lange er­hitzen, bis die Butter ge­bräunt ist.

Sobald die Gnocchi an die Ober­fläche kommen, mit einem Schaum­löffel aus dem Wasser nehmen, in die Pfanne geben und in der Sal­bei­butter anbraten.

Nach Be­lieben mit ge­rie­benem Trüffel oder Grana Padano bestreuen.

Buon ap­pe­tito!

Ös­ter­rei­chi­sche Marillenknödel

Das Rezept für diese Woche kommt aus Ös­ter­reich – vor­ge­stellt von Jes­sica May:

Ich kann mich noch gut er­in­nern, dass meine Oma in den Ferien öfters Ma­ril­len­knödel ge­macht hat. Das war für mich immer etwas be­son­ders – Omas Verwöhn-Programm.

Heute isst man die Ma­ril­len­knödel haupt­säch­lich als Nach­speise. Früher war es als Haupt­ge­richt ge­dacht, wie üb­ri­gens auch die meisten an­deren ös­ter­rei­chi­schen Mehlspeisen.

Schon ge­wusst, dass die eins­tige Lu­xus­speise und spä­tere Haus­manns­kost heute unter ku­li­na­ri­schem Denk­mal­schutz steht? Un­glaub­lich aber wahr!

Sie zählen zu den Kü­chen­klas­si­kern, deren Re­zep­turen in einem Safe der Ös­ter­rei­chi­schen Na­tio­nal­bi­blio­thek in Wien lagern – um sie der Nach­welt zu erhalten.

Hier Omas Ver­wöhn Programm:

  • Ar­beits­zeit: ca. 30 Minuten
  • Ru­he­zeit: ca. 1 Stunde
  • Koch-/ Back­zeit: ca. 30 Minuten
  • Ge­samt­zeit: ca. 2 Stunden
Zu­taten für 5 Portionen:
  • 500g Quark (Topfen)
  • 100 g Butter
  • 2 Ei(er)
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise(n) Salz
  • etwas Wei­zen­grieß zum Binden d. Teiges
  • 10 Aprikose(n) (Ma­rillen)
  • Sem­mel­brösel
  • Zucker
  • Butter
  • evtl. Zimt

Die an­ge­ge­bene Teig­menge reicht für 10 Knödel!

Topfen, Eier, Butter und Salz zu einem glatten Teig ver­kneten, ca. 1 – 2 EL Grieß hin­zu­fügen und noch­mals gut durch­kneten. Ca. 1 Stunde kalt stellen, damit der Grieß quellen kann.

Ma­rillen ent­kernen. An­stelle von Ma­rillen kann man auch Zwetschgen verwenden.

Den Teig zu einer Rolle formen und in 10 gleiche Teile teilen. Da der Teig etwas klebrig sein kann, immer mit be­mehlten Händen den Teig um die Früchte wi­ckeln. Der Teig­mantel wird je nach Größe der Früchte ca. 1 – 2 cm dick sein.

In leicht sie­dendem, leicht ge­sal­zenem Wasser ca. 20 – 30 min ziehen lassen (kommt darauf an, ob sie frisch ver­wendet werden, oder aus dem Tief­kühler in den Topf kommen). Der Teig sollte schön auf­ge­gangen sein und die Frucht innen weich.

Wäh­rend­dessen in einer großen Pfanne Butter er­hitzen, Sem­mel­brösel und Zucker zu­geben und auf kleiner Flamme langsam braun rösten. Die je­weils ver­wen­dete Menge an Butter, Brösel und Zucker kann jeder selbst be­stimmen, ist Ge­schmacks­sache.
Die fer­tigen Knödel ab­tropfen lassen, zu den braunen Brö­seln in die Pfanne geben, rund­herum wenden und noch warm ser­vieren.
Evtl. mit Staub­zu­cker und Zimt bestreuen.

Guten Ap­petit!

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Jiaozi – Teigtaschen

Da Neu­jahr an der Tür klopft, gibt es jetzt ein ganz klas­si­sches Jiaozi Rezept von un­serem Ge­schwister-Duo aus Ös­ter­reich, Qi­on­glin und Yuru WU.

Jiaozi ist ein in allen Ecken Chinas be­kanntes Ge­richt. Das Rezept va­ri­iert von Region zu Region. Die Falt­technik un­ter­scheidet sich und auch die Fül­lung der Teig­ta­schen kann je nach Gusto zu­be­reitet werden … mit Gemüse oder Mee­res­früchten. Wir stellen die Jiaozi mit ge­mischten Hack­fleisch, Ka­rotten und Spitz­kohl vor.

Heng­dian (Yuru WU)

Jiaozi wird tra­di­tio­nel­ler­weise zu Neu­jahr mit der ganzen Fa­milie zu­be­reitet und ge­gessen – so auch in Hause WU. Unsere Groß­el­tern, Eltern und wir Kinder ver­sam­meln uns um den Ess­tisch und alle packen mit an:

Papa, Chef­koch der Fa­milie WU, be­reitet die Fül­lung vor und Mama stellt wäh­rend­dessen den Teig her. Nachdem alles fertig ist, rollt dann Oma den Teig nach tra­di­tio­neller Art und Weise aus, wäh­rend wir Ge­schwister die Jiaozi falten.

Ein Spaß für die ganze Fa­milie und eine schöne Art das neue Jahr ge­meinsam zu beginnen.

Zu­taten

für 4 – 6 Personen

Teig
  • 750 g Mehl (Typ 450)
  • 2,5 EL Salz
  • 400 ml lau­warmes Wasser
Fül­lung
  • 500 g ge­mischtes Hackfleisch
  • 250 g ge­hackte Karotten
  • 250 g ge­hackter Spitzkohl
  • 3 EL Sojasoße
  • 1 EL dunkle Sojasoße
  • 1 EL Austernsoße
  • 1 EL Salz
  • 2 Prisen Pfeffer
  • 3 Stück Jungzwiebel
  • 30 ml Öl
  • 20 g Ingwer
  • 4 Knob­lauch­zehen

Zu­be­rei­tung

Für den Teig ein­fach Mehl, Salz und Wasser mi­schen. Nachdem sich Klumpen ge­bildet haben, den Teig gut mit den Händen durch­kneten. Der Teig ist weich genug, wenn er sich nach einem Druck mit dem Finger wieder auf­bläht, sodass keine Delle ent­steht. Ist das nicht der Fall, ein­fach die Hand mit etwas Wasser be­feuchten und weiter kneten. Nach dem Kneten muss der Teig nun etwas ruhen. Dafür ein Tuch oder eine Frisch­hal­te­folie über den Teig breiten, damit er nicht austrocknet.

ACH­TUNG: Je länger der Teig in Frisch­hal­te­folie ge­wi­ckelt ist, desto wei­cher wird er, ABER der Teig darf nicht zu weich werden, also aufpassen!

Kommen wir nun zur Füllung.

Ka­rotten und Spitz­kohl zum Hack­fleisch hin­zu­fügen und alles mit So­ja­soße, Aus­tern­soße, Salz und Pfeffer würzen. Die Fül­lung gut ver­mi­schen. Jetzt den fein ge­hackten Knob­lauch und Ingwer in das er­hitzte Öl geben. Nach 30 Se­kunden, oder wenn es an­fängt zu duften, Knob­lauch und Ingwer zu­sammen mit dem Öl zur Fül­lung hinzu mischen.

Die Fül­lung ist je nach Vor­liebe va­ri­ierbar. Für Ve­ge­ta­rier und Ve­ganer emp­fehlen wir statt Fleisch, Gemüse mit wenig Was­ser­ge­halt zu verwenden.

Jetzt wird ge­formt. Etwas Mehl auf der Ar­beits­fläche ver­streuen und ein Drittel des Teiges auf die Fläche geben. Wenn die Ar­beits­fläche groß genug ist, kann auch der ganze Teig ver­wendet werden. Den Rest des Teigs wieder zu­de­cken. Für die Teig­ta­schen be­nö­tigen wir kleine runde Teig­platten. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Schnelle Va­ri­ante: den Teig ca. 2 mm dick aus­rollen und mit einem großen runden Keks­aus­ste­cher (ca. 10 cm Durch­messer) die Platten ausstechen.
  2. Tra­di­tio­nelle Va­ri­ante: den Teig zu einer Rolle formen und mit dem Messer in gleich­mä­ßige Stücke von je­weils ca. 4 cm schneiden. Die kleinen Teig­stücke werden mit der Hand­fläche platt ge­drückt und zu mit­tel­di­cken Scheiben (ca. 2 mm) aus­ge­rollt. Die Scheiben sollten un­ge­fähr einen Durch­messer von 10 cm haben. Dabei muss der Rand etwas dünner als die Mitte sein, damit die Teig­ta­schen später beim Formen eine gleich­mä­ßige Dicke haben.

Jetzt zur Befüllung.

Etwa 1-2 Tee­löffel der Fül­lung in die Mitte der Teig­scheiben geben und diese schließen. Wie man die Teig­ta­schen richtig faltet, wird im Video ge­zeigt. Mit etwas Übung hat man schnell den Dreh raus. 

Die ge­schlos­senen Teig­ta­schen auf ein mit Mehl be­stäubtes Ta­blett  geben und mit Frisch­hal­te­folie be­de­cken, damit der Teig nicht austrocknet.

Jetzt nur noch die Teig­ta­schen in sie­dendem Wasser ca. 7 bis 9 Mi­nuten kochen.

Schließ­lich eine kleine Schüssel So­ja­soße be­reit­stellen und das Essen ist fertig.

Wir sagen 请慢用 [qíng màn yòng] und 新年快乐 [xīn nián kuài lè]!

(Guten Ap­petit und ein gutes neues Jahr!)

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Weih­nachts­plätz­chen

Weih­nachten ist nicht mehr weit weg und für alle, die süße Le­cke­reien mögen, hat Eli­sa­beth Feulner genau die rich­tige Idee für graue und ver­reg­nete Tage … näm­lich Weih­nachts­lieder streamen und Plätz­chen backen. Dann kommt be­stimmt Weih­nachts­stim­mung auf und spä­tes­tens beim Aus­ste­chen ist man im Adventsmodus.

Ich backe nach dem fol­genden Rezept seit vielen Jahren. Mein Vor­schlag hat zum Einen den Vor­teil, dass man oder frau dazu nicht un­be­dingt ein Back-Profi sein muss und zum An­deren – das ist na­tür­lich die Haupt­sache – schme­cken die Plätz­chen wirk­lich lecker. Nur aus­rei­chend Zeit sollte man mit­bringen. Denn je nachdem, wie groß die Kekse aus­ge­sto­chen werden kann das Auf­tragen der ein­zelnen Schichten etwas länger dauern. Ich nehme immer re­lativ kleine Aus­stech­formen her, weil sie dann besser schme­cken und es nach „mehr“ aussieht.

Viele Spaß beim Backen und Frohe Weihnachten!

Zu­taten:
  • 150 g Mehl
  • 40 g Zucker
  • 75 g Butter
  • 2 Ei­gelbe
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 50 g Kuvertüre
  • 50 g Aprikosenmarmelade
  • Wahl­nuss­kerne
Zu­be­rei­tung:

Aus Mehl, Zucker Butter, Eigelb und einer Prise Salz einen Knet­teig her­stellen, dünn aus­rollen und Plätz­chen aus­ste­chen. Bei 200 Grad 5-10 Mi­nuten backen und dann ab­kühlen lassen.

Die Kekse dünn mit Apri­ko­sen­mar­me­lade be­strei­chen und mit einem Stück Mar­zipan be­legen. An­schlie­ßend mit Ku­ver­türe über­ziehen und mit einem Wahl­nuss­kern verzieren.

Tipp: um das Eiweiß zu ver­werten, bietet es sich an, später noch Ma­kronen zu backen.

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Münchner Weiß­wurst

Als echtes Münchner Kindl (ich selbst und auch Eltern und Groß­el­tern sind in Mün­chen ge­boren und auf­ge­wachsen) emp­fehle ich zur Ent­span­nung und zum Ge­nießen ein ge­müt­li­ches Weißwurst-Frühstück.

Wer hat denn die Weiß­wurst er­funden? Seit jeher ranken sich viele Ge­schichten um die Ent­ste­hung – heut­zu­tage im In­ternet nachzulesen.

Mün­chen – von Petra Schmidt

Und warum hieß es früher: „Weiß­würste dürfen das 12-Uhr-Läuten nicht hören“? Als es noch keine ver­nünf­tige Küh­lung gab und die Würste noch nicht vor­ge­brüht waren, mussten sie schnell ver­zehrt werden um sie vor dem Ver­derben zu be­wahren. Diese Regel wird heut­zu­tage nicht mehr so eng ge­sehen. Wich­tiger ist, dass der süße Senf und Brezen nicht fehlen und als Ge­tränk passt ein Bier per­fekt dazu.

Weiß­wurs­tessen ist für mich auch ein Le­bens­ge­fühl. In einer Wirt­schaft (Gast­stätte) sitzt man oft mit Fremden am Tisch und kommt ins Ge­spräch oder man trifft sich mit Freunden.

Zu­taten pro Person:
  • 2 bis 3 Weißwürste
  • 1 bis 2 Brezen
  • Süßer Senf
Zu­be­rei­tung:

Wasser im Topf zum Kochen bringen. – Salz ins ko­chende Wasser.

Jetzt die Weiß­würste in den Topf und diesen von der heißen Platte nehmen. 10 Mi­nuten ziehen lassen – fertig.

Üb­ri­gens – bei ei­nigen Fa­mi­lien gibt es am 24.12. immer noch die Weiß­würste als Abendessen.

Lassen Sie es sich schmecken!

Petra Schmidt

Weiß­wurst mit Brezel und süßer Senf

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Schwarz­au­gen­bohnen mit Gari und Kochbananen

Das 4. Rezept kommt aus Ghana, West­afrika – vor­ge­stellt von The­resa Messerer.

Jetzt denken Sie si­cher­lich – der Name hat doch nichts mit Afrika zu tun! Doch der meines Le­bens­part­ners Eric. Er wurde in Togo ge­boren und ist in Ghana auf­ge­wachsen und ich liebe seine Re­zepte und seine Kochkünste.

Das wohl ty­pischste Ge­richt für West­afrika ist si­cher­lich Fufu. Fufu ist eine aus warmen Wasser und Ma­ni­ok­mehl ge­stampfte Masse, die mit ver­schie­densten Soßen ser­viert wird. Doch glaubt mir, Fufu schön glatt zu stampfen mit der rich­tigen Menge zwi­schen Wasser und Ma­ni­ok­mehl ist ohne Know-how echt mühsam. Daher habe ich mich für ein an­deres und eben­falls sehr le­ckeres Ge­richt ent­schieden vor­zu­stellen – beans and gari with riped plantain.

Gari und Bohnen sind sowas wie Grund­nah­rungs­mittel in West­afrika. Be­son­ders Gari bzw. Maniok wird sehr viel­fältig ein­ge­setzt: frit­tiert, ge­kocht, ge­stampft, ge­rieben oder ge­mahlen. Wenn mich Freunde fragen, was Maniok ist, sage ich oft, es sieht aus wie eine afri­ka­ni­sche Kar­toffel. Maniok ist auch in Bra­si­lien, Mau­ri­tius und an­deren Teilen Afrikas weit­ver­breitet und sehr beliebt.

Von diesem Ge­richt gibt es si­cher­lich auch tau­send Ab­wand­lungen und ver­schie­dene Arten es zu­zu­be­reiten oder es mit zu­sätz­li­chen Zu­taten zu verfeinern.

Hier ist mein Rezept – viel Spaß beim Nachkochen:

  • Por­tionen: 4
  • Zu­be­rei­tungs­zeit: 30 Minuten
  • Koch­dauer: 45-60 Minuten
Zu­taten:
  • 2 Tassen Schwarzaugenbohnen
  • 2 Koch­ba­nanen
  • 2 Zwie­beln
  • 500 ml Pflanzenöl
  • Nach Bedarf: Gari (Ma­ni­ok­griess)
  • Salz
Zu­be­rei­tung

Schwarz­au­gen­bohnen werden wie Reis ge­kocht, mit reich­lich Wasser und etwas Salz. Sollte das Wasser zu schnell ver­dampfen, ein­fach nochmal Wasser zu­geben. Damit die Bohnen schön weich werden ist viel Wasser wichtig. Ins­ge­samt kö­cheln die Bohnen un­ge­fähr 45-60 Mi­nuten (+/-) bis sie weich sind.

Wäh­rend die Bohnen kochen, Zwie­beln in Halb­ringe schneiden und in reich­lich Pflan­zenöl rösten. Die Zwie­beln sollen darin etwas schwimmen, denn das Öl wird später noch verwendet.

Die Koch­ba­nanen in Scheiben schneiden und in Pflan­zenöl gold­braun an­braten. Auch hier lieber etwas mehr Öl ver­wenden, damit die Koch­ba­nanen schön saftig bleiben.

Wenn alles fertig ge­brut­zelt und ge­kocht ist, servieren.

Beim Ser­vieren legt Eric großen Wert auf die Rei­hen­folge: Die Bohnen zuerst. An­schlie­ßend etwas Zwie­beln und Öl vom An­braten der Zwie­beln über die Bohnen träu­feln. Dann kommt das Gari für etwas knusp­rigen Pepp. Zum Schluss werden die Koch­ba­nanen oben aufgelegt.

Guten Ap­petit!

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Saa­ten­cra­cker

Saa­ten­cra­cker sind ein le­ckerer und ge­sunder Snack ba­sie­rend auf vielen ver­schie­denen Saaten und kommen in der Ver­sion mit dem Ki­cher­erb­sen­mehl sogar ohne Koh­len­hy­drate aus. Sie passen per­fekt zu einem Glas Wein oder Bier, schme­cken zu Sa­laten, mit Frisch­käse, Gu­a­ca­mole oder Pesto oder sie werden ein­fach so „weg­ge­putzt“. Unsere Chefin, Monica Nadal, war so be­geis­tert, dass sie un­be­dingt das Rezept haben wollte und damit wurde auch die Idee, Ihnen unsere Lieb­lings­le­cke­reien vor­zu­stellen, geboren.

Auf den ersten Blick denkt man sich viel­leicht, oh … das sind viele Zu­taten (üb­ri­gens er­hält­lich auch in Dro­gerie- und Bio­märkten) aber dafür ist die Zu­be­rei­tungs­zeit umso kürzer. Nur ein win­ziges Pro­blem könnte auf­tau­chen: sie sind so lecker, dass frau/man sie immer wieder backen muss.

Viel Spaß beim Backen und Snacken!

Wörn­brunn – von Ve­ro­nika Becker 
  • Für ca. 50 Stück
  • Zu­be­rei­tungs­zeit: 15 Min.
  • Back­zeit: 30 Min.
  • Pro Stück ca. 35 kcal

Zu­taten:

  • 80g Son­nen­blu­men­kerne
  • 15g Pi­ni­en­kerne
  • 80g Ki­cher­erbsen Mehl (er­satz­weise Vollkorn-Dinkelmehl)
  • 40g ge­schälte Hanfsamen
  • 40g Lein­samen
  • 10g Chia-Samen
  • 1 TL Kümmelsamen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL ge­trock­neter Thymian
  • 1 TL ge­trock­neter Rosmarin
  • 1 TL edel­süßes Paprikapulver
  • 4 EL Olivenöl

Zu­be­rei­tung

  1. Den Back­ofen auf 175° vor­heizen. Ein Back­blech mit Back­pa­pier aus­legen. Die Son­nen­blumen und Pi­ni­en­kerne grob hacken.
  2. Die ge­hackten Kerne mit Ki­cher­erb­sen­mehl, Hanf­samen, Lein­samen, Chia-Samen, Kümmel, ¼ TL Salz, ½ TL Pfeffer, Thy­mian, Ros­marin und Pa­pri­ka­pulver in einer Schüssel ver­mi­schen. Oli­venöl und 150ml Wasser da­zu­geben und alles mit den Rühr­besen des Hand­rühr­ge­räts zu einem Teig verrühren
  3. Den Teig auf das Blech geben und mit­hilfe eines Ess­löf­fels oder Teigscha­bers dünn ver­strei­chen. Den Teig 10 Min. im Ofen (Mitte) backen.
  4. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Teig­platte in Qua­drate (ca. 5 x 5 cm) schneiden. Dann die Saa­ten­cra­cker in wei­teren 20 Min. knusprig backen.
Saa­ten­cra­cker (Quelle: Hannah Frey/ Zu­cker­frei, die 40 Tage Challenge )

Viel Spaß beim Backen und bis zur nächsten Woche!

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