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Weih­nachts­plätz­chen

Weih­nachten ist nicht mehr weit weg und für alle, die süße Le­cke­reien mögen, hat Eli­sa­beth Feulner genau die rich­tige Idee für graue und ver­reg­nete Tage … näm­lich Weih­nachts­lieder streamen und Plätz­chen backen. Dann kommt be­stimmt Weih­nachts­stim­mung auf und spä­tes­tens beim Aus­ste­chen ist man im Adventsmodus.

Ich backe nach dem fol­genden Rezept seit vielen Jahren. Mein Vor­schlag hat zum Einen den Vor­teil, dass man oder frau dazu nicht un­be­dingt ein Back-Profi sein muss und zum An­deren – das ist na­tür­lich die Haupt­sache – schme­cken die Plätz­chen wirk­lich lecker. Nur aus­rei­chend Zeit sollte man mit­bringen. Denn je nachdem, wie groß die Kekse aus­ge­sto­chen werden kann das Auf­tragen der ein­zelnen Schichten etwas länger dauern. Ich nehme immer re­lativ kleine Aus­stech­formen her, weil sie dann besser schme­cken und es nach „mehr“ aussieht.

Viele Spaß beim Backen und Frohe Weihnachten!

Zu­taten:
  • 150 g Mehl
  • 40 g Zucker
  • 75 g Butter
  • 2 Ei­gelbe
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 50 g Kuvertüre
  • 50 g Aprikosenmarmelade
  • Wahl­nuss­kerne
Zu­be­rei­tung:

Aus Mehl, Zucker Butter, Eigelb und einer Prise Salz einen Knet­teig her­stellen, dünn aus­rollen und Plätz­chen aus­ste­chen. Bei 200 Grad 5-10 Mi­nuten backen und dann ab­kühlen lassen.

Die Kekse dünn mit Apri­ko­sen­mar­me­lade be­strei­chen und mit einem Stück Mar­zipan be­legen. An­schlie­ßend mit Ku­ver­türe über­ziehen und mit einem Wahl­nuss­kern verzieren.

Tipp: um das Eiweiß zu ver­werten, bietet es sich an, später noch Ma­kronen zu backen.

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Münchner Weiß­wurst

Als echtes Münchner Kindl (ich selbst und auch Eltern und Groß­el­tern sind in Mün­chen ge­boren und auf­ge­wachsen) emp­fehle ich zur Ent­span­nung und zum Ge­nießen ein ge­müt­li­ches Weißwurst-Frühstück.

Wer hat denn die Weiß­wurst er­funden? Seit jeher ranken sich viele Ge­schichten um die Ent­ste­hung – heut­zu­tage im In­ternet nachzulesen.

Mün­chen – von Petra Schmidt

Und warum hieß es früher: „Weiß­würste dürfen das 12-Uhr-Läuten nicht hören“? Als es noch keine ver­nünf­tige Küh­lung gab und die Würste noch nicht vor­ge­brüht waren, mussten sie schnell ver­zehrt werden um sie vor dem Ver­derben zu be­wahren. Diese Regel wird heut­zu­tage nicht mehr so eng ge­sehen. Wich­tiger ist, dass der süße Senf und Brezen nicht fehlen und als Ge­tränk passt ein Bier per­fekt dazu.

Weiß­wurs­tessen ist für mich auch ein Le­bens­ge­fühl. In einer Wirt­schaft (Gast­stätte) sitzt man oft mit Fremden am Tisch und kommt ins Ge­spräch oder man trifft sich mit Freunden.

Zu­taten pro Person:
  • 2 bis 3 Weißwürste
  • 1 bis 2 Brezen
  • Süßer Senf
Zu­be­rei­tung:

Wasser im Topf zum Kochen bringen. – Salz ins ko­chende Wasser.

Jetzt die Weiß­würste in den Topf und diesen von der heißen Platte nehmen. 10 Mi­nuten ziehen lassen – fertig.

Üb­ri­gens – bei ei­nigen Fa­mi­lien gibt es am 24.12. immer noch die Weiß­würste als Abendessen.

Lassen Sie es sich schmecken!

Petra Schmidt

Weiß­wurst mit Brezel und süßer Senf

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Schwarz­au­gen­bohnen mit Gari und Kochbananen

Das 4. Rezept kommt aus Ghana, West­afrika – vor­ge­stellt von The­resa Messerer.

Jetzt denken Sie si­cher­lich – der Name hat doch nichts mit Afrika zu tun! Doch der meines Le­bens­part­ners Eric. Er wurde in Togo ge­boren und ist in Ghana auf­ge­wachsen und ich liebe seine Re­zepte und seine Kochkünste.

Das wohl ty­pischste Ge­richt für West­afrika ist si­cher­lich Fufu. Fufu ist eine aus warmen Wasser und Ma­ni­ok­mehl ge­stampfte Masse, die mit ver­schie­densten Soßen ser­viert wird. Doch glaubt mir, Fufu schön glatt zu stampfen mit der rich­tigen Menge zwi­schen Wasser und Ma­ni­ok­mehl ist ohne Know-how echt mühsam. Daher habe ich mich für ein an­deres und eben­falls sehr le­ckeres Ge­richt ent­schieden vor­zu­stellen – beans and gari with riped plantain.

Gari und Bohnen sind sowas wie Grund­nah­rungs­mittel in West­afrika. Be­son­ders Gari bzw. Maniok wird sehr viel­fältig ein­ge­setzt: frit­tiert, ge­kocht, ge­stampft, ge­rieben oder ge­mahlen. Wenn mich Freunde fragen, was Maniok ist, sage ich oft, es sieht aus wie eine afri­ka­ni­sche Kar­toffel. Maniok ist auch in Bra­si­lien, Mau­ri­tius und an­deren Teilen Afrikas weit­ver­breitet und sehr beliebt.

Von diesem Ge­richt gibt es si­cher­lich auch tau­send Ab­wand­lungen und ver­schie­dene Arten es zu­zu­be­reiten oder es mit zu­sätz­li­chen Zu­taten zu verfeinern.

Hier ist mein Rezept – viel Spaß beim Nachkochen:

  • Por­tionen: 4
  • Zu­be­rei­tungs­zeit: 30 Minuten
  • Koch­dauer: 45-60 Minuten
Zu­taten:
  • 2 Tassen Schwarzaugenbohnen
  • 2 Koch­ba­nanen
  • 2 Zwie­beln
  • 500 ml Pflanzenöl
  • Nach Bedarf: Gari (Ma­ni­ok­griess)
  • Salz
Zu­be­rei­tung

Schwarz­au­gen­bohnen werden wie Reis ge­kocht, mit reich­lich Wasser und etwas Salz. Sollte das Wasser zu schnell ver­dampfen, ein­fach nochmal Wasser zu­geben. Damit die Bohnen schön weich werden ist viel Wasser wichtig. Ins­ge­samt kö­cheln die Bohnen un­ge­fähr 45-60 Mi­nuten (+/-) bis sie weich sind.

Wäh­rend die Bohnen kochen, Zwie­beln in Halb­ringe schneiden und in reich­lich Pflan­zenöl rösten. Die Zwie­beln sollen darin etwas schwimmen, denn das Öl wird später noch verwendet.

Die Koch­ba­nanen in Scheiben schneiden und in Pflan­zenöl gold­braun an­braten. Auch hier lieber etwas mehr Öl ver­wenden, damit die Koch­ba­nanen schön saftig bleiben.

Wenn alles fertig ge­brut­zelt und ge­kocht ist, servieren.

Beim Ser­vieren legt Eric großen Wert auf die Rei­hen­folge: Die Bohnen zuerst. An­schlie­ßend etwas Zwie­beln und Öl vom An­braten der Zwie­beln über die Bohnen träu­feln. Dann kommt das Gari für etwas knusp­rigen Pepp. Zum Schluss werden die Koch­ba­nanen oben aufgelegt.

Guten Ap­petit!

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Saa­ten­cra­cker

Saa­ten­cra­cker sind ein le­ckerer und ge­sunder Snack ba­sie­rend auf vielen ver­schie­denen Saaten und kommen in der Ver­sion mit dem Ki­cher­erb­sen­mehl sogar ohne Koh­len­hy­drate aus. Sie passen per­fekt zu einem Glas Wein oder Bier, schme­cken zu Sa­laten, mit Frisch­käse, Gu­a­ca­mole oder Pesto oder sie werden ein­fach so „weg­ge­putzt“. Unsere Chefin, Monica Nadal, war so be­geis­tert, dass sie un­be­dingt das Rezept haben wollte und damit wurde auch die Idee, Ihnen unsere Lieb­lings­le­cke­reien vor­zu­stellen, geboren.

Auf den ersten Blick denkt man sich viel­leicht, oh … das sind viele Zu­taten (üb­ri­gens er­hält­lich auch in Dro­gerie- und Bio­märkten) aber dafür ist die Zu­be­rei­tungs­zeit umso kürzer. Nur ein win­ziges Pro­blem könnte auf­tau­chen: sie sind so lecker, dass frau/man sie immer wieder backen muss.

Viel Spaß beim Backen und Snacken!

Wörn­brunn – von Ve­ro­nika Becker 
  • Für ca. 50 Stück
  • Zu­be­rei­tungs­zeit: 15 Min.
  • Back­zeit: 30 Min.
  • Pro Stück ca. 35 kcal

Zu­taten:

  • 80g Son­nen­blu­men­kerne
  • 15g Pi­ni­en­kerne
  • 80g Ki­cher­erbsen Mehl (er­satz­weise Vollkorn-Dinkelmehl)
  • 40g ge­schälte Hanfsamen
  • 40g Lein­samen
  • 10g Chia-Samen
  • 1 TL Kümmelsamen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL ge­trock­neter Thymian
  • 1 TL ge­trock­neter Rosmarin
  • 1 TL edel­süßes Paprikapulver
  • 4 EL Olivenöl

Zu­be­rei­tung

  1. Den Back­ofen auf 175° vor­heizen. Ein Back­blech mit Back­pa­pier aus­legen. Die Son­nen­blumen und Pi­ni­en­kerne grob hacken.
  2. Die ge­hackten Kerne mit Ki­cher­erb­sen­mehl, Hanf­samen, Lein­samen, Chia-Samen, Kümmel, ¼ TL Salz, ½ TL Pfeffer, Thy­mian, Ros­marin und Pa­pri­ka­pulver in einer Schüssel ver­mi­schen. Oli­venöl und 150ml Wasser da­zu­geben und alles mit den Rühr­besen des Hand­rühr­ge­räts zu einem Teig verrühren
  3. Den Teig auf das Blech geben und mit­hilfe eines Ess­löf­fels oder Teigscha­bers dünn ver­strei­chen. Den Teig 10 Min. im Ofen (Mitte) backen.
  4. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Teig­platte in Qua­drate (ca. 5 x 5 cm) schneiden. Dann die Saa­ten­cra­cker in wei­teren 20 Min. knusprig backen.
Saa­ten­cra­cker (Quelle: Hannah Frey/ Zu­cker­frei, die 40 Tage Challenge )

Viel Spaß beim Backen und bis zur nächsten Woche!

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Tu­ne­si­sches Tajine mit Käse und Hühnerfleisch

Und nun geht es weiter mit einem Rezept aus Tu­ne­sien von Samah Djebbi.

Sonntag war immer Cous­cous Tag mit Tajine bei uns daheim. Wir Kinder haben un­serer Mama oft bei den Vor­be­rei­tungen ge­holfen – Gemüse schälen und schnip­peln. Na­tür­lich ver­suchten wir die frit­tierten Kar­tof­fel­wür­feln zu sti­bitzen … Mama pro­tes­tierte zwar immer heftig, aber sie waren ein­fach zu lecker! Ich denke sehr oft und gerne an diese Tage zurück.

Sonntag ist Cous­cous Tag mit Tajine. Diese „Tra­di­tion“ führe ich bei meiner ei­genen Fa­milie fort.
Jetzt helfen mir meine beiden Jungs mit und auch sie mopsen gerne die frit­tierten Kar­tof­feln für den Tajine.

La Marsa – von Samah Djebbi

Tajine ist eine Art herz­hafter Auf­lauf, er kann als Bei­lage oder Haupt­ge­richt mit einem Salat ser­viert werden. Es gibt ver­schie­dene Zu­be­rei­tungs­mög­lich­keiten. Man kann ihn mit Thun­fisch, Hack­fleisch oder Moz­za­rella backen. Ich habe heute unsere Lieb­lings­va­ri­ante mit Käse und Hüh­ner­fleisch für Sie:

Zu­taten:

  • 8 Kar­tof­feln
  • 2 Stücke Hühnerbrust
  • 1 Bund Pe­ter­silie glatt
  • 8 Eier (Grösse M bis L)
  • Salz und Pfeffer
  • Ge­mah­lener Koriander
  • Kur­kuma
  • 200 g ge­rie­benen Käse, z.B. Pizza Käse, Gouda oder Emmentaler
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knob­lauch­zehen
  • Öl zum Frittieren

Zu­be­rei­tung:

Die Kar­tof­feln und die Hüh­ner­brust wa­schen und in kleine Würfel schneiden. Die Pe­ter­silie wa­schen und klein schneiden, die Zwiebel wür­feln. Die ge­wür­felten Kar­tof­feln in einer Pfanne mit reich­lich Öl frit­tieren und auf einem Kü­chen­tuch ab­tropfen lassen. Etwas Öl im Topf er­hitzen und die Zwiebel an­braten. Nun das Fleisch und die zer­drückten Knob­lauch­zehen da­zu­geben, or­dent­lich mit Salz, Pfeffer, Ko­ri­ander und Kur­kuma würzen und an­braten. Etwas Wasser hin­zu­geben und kö­cheln lassen. Sobald das Fleisch gut durch ist (Koch­zeit ca. 15 Mi­nuten), die ge­wa­schene Pe­ter­silie da­zu­geben und mit­dünsten, sodass am Ende eine dick­flüs­sige Soße bleibt.

Nun die Eier in einer Schüssel ver­quirlen und danach alle rest­li­chen Zu­taten (Fleisch, Kar­tof­feln und Käse) da­zu­geben und alles gut mit­ein­ander ver­mi­schen, even­tuell noch würzen und in eine ge­fet­tete Auf­lauf­form geben.

Etwa 30 Min. im Back­ofen bei 180 Grad Ober-Un­ter­hitze gold-braun backen.

Nach dem Her­aus­holen ab­kühlen lassen und dann stürzen. In ge­wünschte Stücke schneiden und servieren.

Tajine mit Hühnchen-Kartoffeln

Shehia Taiba (zu Deutsch Guten Appetit)

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Re­zepte Sammlung

Hier finden Sie le­ckere Ge­richte vor­ge­stellt von un­serem Team. Ge­nießen Sie die ku­li­na­ri­sche Reise – Ihre Ge­schmacks­nerven werden sich freuen.

Bol Déviré

Bol Déviré ist eine Fusion aus der chi­ne­si­schen und mau­ri­ti­schen Küche und bei mau­ri­ti­schen Fa­mi­lien sowie der Fa­milie Nadal sehr be­liebt. Die Basis der Bowl be­steht für ge­wöhn­lich aus Gar­nelen und Hähn­chen- Schweine- oder Rind­fleisch, das in einem Wok mit Saucen (Aus­­­tern-, Soja- und Fisch­sauce) und Gemüse ge­braten wird. Das Ganze wird am Schluss mit lo­ckerem Bas­­mati- oder Duft­reis be­deckt und auf einen Teller ge­stürzt. Das kup­pel­ar­tige Ge­richt wird mit einem Spie­gelei ab­ge­rundet und mit etwas ge­hacktem Ko­ri­ander garniert.

Auf Mau­ri­tius gibt es ver­schie­dene Zu­be­rei­tungs­arten für dieses Ge­richt, hier ist das Rezept seiner Großmutter.

Tu­ne­si­sches Tajine mit Käse und Hühnerfleisch

Sonntag war immer Cous­cous Tag mit Tajine bei uns daheim. Wir Kinder haben un­serer Mama oft bei den Vor­be­rei­tungen ge­holfen – Gemüse schälen und schnip­peln. Na­tür­lich ver­suchten wir die frit­tierten Kar­tof­fel­wür­feln zu sti­bitzen … Mama pro­tes­tierte zwar immer heftig, aber sie waren ein­fach zu lecker! Ich denke sehr oft und gerne an diese Tage zurück.

Saa­ten­cra­cker

Saa­ten­cra­cker sind ein le­ckerer und ge­sunder Snack ba­sie­rend auf vielen ver­schie­denen Saaten und kommen in der Ver­sion mit dem Ki­cher­erb­sen­mehl sogar ohne Koh­len­hy­drate aus. Sie passen per­fekt zu einem Glas Wein oder Bier, schme­cken zu Sa­laten, mit Frisch­käse, Gu­a­ca­mole oder Pesto oder sie werden ein­fach so „weg­ge­putzt“.

Schwarz­au­gen­bohnen mit Gari und Kochbananen

Das wohl ty­pischste Ge­richt für West­afrika ist si­cher­lich Fufu. Fufu ist eine aus warmen Wasser und Ma­ni­ok­mehl ge­stampfte Masse, die mit ver­schie­densten Soßen ser­viert wird. Doch glaubt mir, Fufu schön glatt zu stampfen mit der rich­tigen Menge zwi­schen Wasser und Ma­ni­ok­mehl ist ohne Know-how echt mühsam. Daher habe ich mich für ein an­deres und eben­falls sehr le­ckeres Ge­richt ent­schieden vor­zu­stellen – beans and gari with riped plantain.

Münchner Weiß­wurst

Und warum hieß es früher: „Weiß­würste dürfen das 12-Uhr-Läuten nicht hören“? Als es noch keine ver­nünf­tige Küh­lung gab und die Würste noch nicht vor­ge­brüht waren, mussten sie schnell ver­zehrt werden um sie vor dem Ver­derben zu be­wahren. Diese Regel wird heut­zu­tage nicht mehr so eng ge­sehen. Wich­tiger ist, dass der süße Senf und Brezen nicht fehlen und als Ge­tränk passt ein Bier per­fekt dazu.

Weih­nachts­plätz­chen

Weih­nachten ist nicht mehr weit weg und für alle, die süße Le­cke­reien mögen, hat Eli­sa­beth Feulner genau die rich­tige Idee für graue und ver­reg­nete Tage … näm­lich Weih­nachts­lieder streamen und Plätz­chen backen. Dann kommt be­stimmt Weih­nachts­stim­mung auf und spä­tes­tens beim Aus­ste­chen ist man im Adventsmodus.

Jiaozi – Teigtaschen

Da Neu­jahr an der Tür klopft, gibt es jetzt ein ganz klas­si­sches Jiaozi Rezept von un­serem Ge­­schwister-Duo aus Ös­ter­reich, Qi­on­glin und Yuru WU.

Jiaozi ist ein in allen Ecken Chinas be­kanntes Ge­richt. Das Rezept va­ri­iert von Region zu Region. Die Falt­technik un­ter­scheidet sich und auch die Fül­lung der Teig­ta­schen kann je nach Gusto zu­be­reitet werden … mit Gemüse oder Mee­res­früchten. Wir stellen die Jiaozi mit ge­mischten Hack­fleisch, Ka­rotten und Spitz­kohl vor.

Ös­ter­rei­chi­sche Marillenknödel

Schon ge­wusst, dass die eins­tige Lu­xus­speise und spä­tere Haus­manns­kost heute unter ku­li­na­ri­schem Denk­mal­schutz steht? Un­glaub­lich aber wahr!

Sie zählen zu den Kü­chen­klas­si­kern, deren Re­zep­turen in einem Safe der Ös­ter­rei­chi­schen Na­tio­nal­bi­blio­thek in Wien lagern – um sie der Nach­welt zu erhalten.

Ri­­cotta-Gnocchi

Ri­­cotta-Gnocchi ist kein spe­zi­elles Rezept meiner Fa­milie. Ri­cotta Gnocchi werden in fast allen Ge­genden Ita­liens gerne ge­gessen und trotzdem sind sie oft nicht be­kannt. Bei mir wecken sie schöne Kind­heits­er­in­ne­rungen. Es ver­setzt mich in die Som­mer­fe­rien zurück, die ich bei meinen Groß­el­tern in den Bergen des Tren­tino ver­brachte, wo ich ein­fach glück­lich war. Ein biss­chen so wie bei Marcel Proust und seinen ge­liebten Ma­de­leines. Ri­­cotta-Gnocchi rufen meine mé­moire in­vo­lon­taire wach.

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Bol Déviré

Er kennt das Ge­richt von seiner Groß­mutter: Bol Dérivé (ge­stürzte Bowl), manche Mau­ri­tier nennen es auch Bol Ren­versé (Magic Bowl).

Unser erstes Rezept kommt aus Mau­ri­tius – vor­ge­stellt von Lewis Nadal:

Bol Déviré ist eine Fusion aus der chi­ne­si­schen und mau­ri­ti­schen Küche und bei mau­ri­ti­schen Fa­mi­lien sowie der Fa­milie Nadal sehr be­liebt. Die Basis der Bowl be­steht für ge­wöhn­lich aus Gar­nelen und Hähn­chen- Schweine- oder Rind­fleisch, das in einem Wok mit Saucen (Aus­tern-, Soja- und Fisch­sauce) und Gemüse ge­braten wird. Das Ganze wird am Schluss mit lo­ckerem Bas­mati- oder Duft­reis be­deckt und auf einen Teller ge­stürzt. Das kup­pel­ar­tige Ge­richt wird mit einem Spie­gelei ab­ge­rundet und mit etwas ge­hacktem Ko­ri­ander garniert.

Mau­ri­tius – Ur­laubs­bild von Monica Nadal (Januar 2020)

Lewis Nadal er­zählt: „Meine Groß­mutter hat dieses Ge­richt sehr oft am Sonntag ge­kocht und als Kind habe ich ihr dabei immer gerne und genau zu­ge­schaut. Heute koche ich das Ge­richt selbst für meine Fa­milie und mitt­ler­weile schaut mir meine En­kelin zu und hilft mit.“

Auf Mau­ri­tius gibt es ver­schie­dene Zu­be­rei­tungs­arten für dieses Ge­richt, hier ist das Rezept seiner Großmutter.

Por­tionen: 4
Zu­be­rei­tungs­zeit: 30-60 Mi­nuten
Koch­dauer: 15 Minuten

Zu­taten

500 g Hähn­chen­brust, Schweine- und/oder Rind­fleisch ge­schnet­zelt (wer mag ver­wendet eine Kom­bi­na­tion)
250 g kü­chen­fer­tige Gar­nelen oder 4 Rie­sen­gar­nelen ge­schält pro Por­tion
4 EL Sesam- oder Pflan­zenöl
Je­weils 1 EL­So­ja­sauce, Fisch­sauce, Austernsauce1 Ingwer (etwa dau­men­groß) ge­rieben oder fein ge­hackt
5 Stängel Pe­ter­silie
4 Zweige Thy­mian (die Blätt­chen ab­zupfen oder ab­streifen)
1 rote Zwiebel fein ge­wür­felt
3 Knob­lauch­zehen fein ge­hackt
1/2 TL Salz
1 TL Pfeffer ge­mahlen
2 EL Mais­stärke
250 g braune oder weiße Cham­pi­gnons in dünne Scheiben ge­schnitten
1 rote Pa­prika in Streifen ge­schnitten
1 Bund Paksoi grob gehakt
3 Ka­rotten in dünne Streifen ge­schnitten (Tipp: Ju­li­enne-Schneider ver­wenden)
350 g un­ge­kochten, ge­wa­schenen Bas­mati- oder Duft­reis
4 Eier
2-3 EL Pflan­zenöl
eine Hand­voll fri­schen Ko­ri­ander grob gehackt

Was Sie sonst noch brauchen:

4 Schüs­seln mit je ca. 400 ml Fassungsvermögen

Zu­be­rei­tung

Den Reis gar kochen und seit­lich stellen.

Im Wok das Öl er­hitzen. Den vor­be­rei­teten Knob­lauch, Ingwer sowie die Kräuter hin­zu­geben und für 2 Mi­nuten an­braten. An­schlie­ßend das Fleisch mit dem Pfeffer ver­mengen und die Gar­nelen zu­sammen mit den Cham­pi­gnons da­zu­geben und für wei­tere 2-3 Mi­nuten braten. Jetzt werden die Saucen hin­zu­ge­fügt. Unter stän­digem Rühren bei mitt­lerer Hitze wei­ter­ko­chen lassen. Die Mais­stärke mit 2 EL Wasser glatt­rühren und un­ter­rühren. Dabei immer Wei­ter­rühren und alle Zu­taten ver­mi­schen, nach Ge­schmack salzen. Etwa 10 Mi­nuten kö­cheln lassen.

Die Eier je­weils ein­zeln zu Spie­gel­eier in einer kleinen be­schich­teten Pfanne braten, eine Schüssel auf die Pfanne stellen und an­schlie­ßend schnell um­drehen (Ach­tung: dabei bitte nicht die Hand ver­brennen). In die Schüssel mit dem Spie­gelei ein wenig Ko­ri­ander dar­über streuen, dann die Gar­nelen dazu geben und je­weils einen Schöpf­löffel der Fleisch-/ Ge­mü­semi­schung aus dem Wok dar­über ver­teilen. An­schlie­ßend die Schüssel mit dem Reis bis zum Rand auf­füllen. Einen Es­steller um­ge­dreht auf die Schüssel stellen und ser­vieren. Jetzt am Tisch wird das Kunst­werk um­ge­dreht (daher kommt der Name Bol Déviré – „Schüssel auf den Kopf ge­stellt“). Nun die Schüssel leicht hin- und her­drehen und die Schüssel entfernen.

Bol Déviré

Lewis Nadal wünscht einen guten Appetit

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Lasst die Reise beginnen

Herbst Blues und auch noch Corona Blues?

Was tun da­gegen? Wir meinen  … kochen und dabei mit Re­zepten aus nah und fern ku­li­na­risch verreisen!

Anfang Herbst trifft sich unser buntes Team immer bei Monica & Lewis Nadal zu einem ge­sel­ligen Bei­sam­men­sein. Dann steuern wir alle ein hei­mi­sches Ge­richt oder eine Spe­zia­lität aus der Heimat des Part­ners bei. Das ist auf­grund der COVID-Re­ge­lungen dieses Jahr leider aus­ge­fallen … wie viel­leicht bei Ihnen so manche Feier.

Wir laden Sie jetzt zu einer Rezept-Reise ein und unsere Pro­jekt-Ko­or­di­na­to­rinnen ver­öf­fent­li­chen jede Woche ihr per­sön­li­ches Lieb­lings­re­zept. Ent­de­cken Sie auf un­serer Koch-Tour Ihren Fa­vo­riten – wir freuen uns auf Ihr Feed­back und na­tür­lich auch auf ein Rezept von Ihnen. Unsere Kollegen*innen, die auch die Spei­se­pläne und Re­zepte für le­ckere Ge­richte eines Mit­ar­beiter-Re­stau­rants in Mün­chen über­setzen, über­nehmen die sprach­liche Kulinarik.

Lassen Sie sich über­ra­schen und kochen Sie mit!

Wir starten kom­menden Mitt­woch mit einem Ge­richt aus Mauritius!

Bis nächste Woche

Ihr All­round Ser­vice Team

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Aller anfang ist schwer

… so auch der Start in die 2020er! Eine Kri­sen­mel­dung jagte die andere. Un­ge­achtet der viel­fäl­tigen Her­aus­for­de­rungen bli­cken wir nach vorn.

COVID-19 zwang viele Un­ter­nehmen und uns schnell neue Wege zu finden. Di­gi­ta­li­sie­rung war die Lösung. All­round Ser­vice hat die Zeit ge­nützt und das Port­folio erweitert.

Wie Mee­tings in Zeiten von Kon­takt­be­schrän­kungen und Ab­stands­re­geln or­ga­ni­sieren? In­ter­na­tio­nale Or­ga­ni­sa­tionen und die Po­litik haben es ge­zeigt. All­round Ser­vice bietet seit April vir­tu­elle Ver­an­stal­tungen mit Ver­dol­met­schung in großem und kleinem Rahmen an – auch mit Teilpräsenz.

Teil­nehmer können in Ihrer Sprache an Dis­kus­sionen teil­nehmen und Prä­sen­ta­tionen ver­folgen. Wie bisher – eben nur vir­tuell und das Dol­metsch-Team ar­beitet im Hin­ter­grund mit einer hoch­wer­tigen Tech­nik­aus­stat­tung von zu Hause aus.

Remote Dol­met­schen ist die per­fekte Lösung und schont dabei Umwelt und re­du­ziert Reisekosten.

Unsere Er­fah­rungen und die po­si­tiven Rück­mel­dungen zeigen das ist der Weg der Zukunft.

Nun gehen wir einen wei­teren Schritt und be­grüßen eine neue Kol­legin und Prak­ti­kantin Maria Martín-Pe­ñasco Fu­ertes aus Bar­ce­lona. Wir freuen darauf, Maria auf Ihrem Weg in das Be­rufs­leben zu be­gleiten, ihr viel zu zeigen und auch von ihr zu lernen auf un­serem Weg mit Blick nach vorne.