Sub­ject con­tinued … Trans­la­tion Workflow

Die fünf Kri­te­rien für eine flüs­sige und na­tür­liche Über­set­zung haben wir euch im Januar vor­ge­stellt und jetzt fünf wei­tere Punkte, damit die Über­set­zung richtig gut bei den Leser:innen an­kommt, wir zügig lie­fern können …  und Ihr „happy“ seid.

Schon mal ge­dacht: „Kann man doch ein­fach schnell über­setzen, oder durch die KI jagen“?
Ganz so ein­fach ist es dann meis­tens doch nicht 😉
Eine gute Über­set­zung ent­steht nicht zu­fällig – sie ist das Er­gebnis eines klar auf­ge­bauten Work­flows, sorg­fäl­tiger Vor­be­rei­tung und prä­zise de­fi­nierter Eckdaten.

1. Leis­tungs­um­fang– trans­pa­rent und struk­tu­riert … Eure Wahl

MT mit PE (Post Editing) CORE, EXPERT oder PRE­MIUM: Den Über­set­zungs­modus be­stimmt der Kunde ab­hängig von der ge­planten Ver­wen­dung. Liegt be­reits eine KI-Über­set­zung vor, emp­fiehlt sich die Über­prü­fung und Ver­bes­se­rung durch Men­schen. Für in­terne Ar­beits­un­ter­lagen kann der CORE-Modus aus­rei­chen, er­stellt von einer Übersetzerin/einem Über­setzer. Im Ge­gen­satz dazu be­deutet der EXPERT-Modus, dass ent­spre­chend der DIN zwei Leute den Text be­ar­beiten – eine Über­set­zung plus ein Lek­torat. Für an­spruchs­volle Ver­trags­do­ku­mente oder wer­be­sprach­liche Texten wählt man am besten die PRMIUM- Ver­sion– drei Fachübersetzer:innen stellen sicher, dass die Über­set­zung prä­zise und au­then­tisch ist.

2. To­na­lität – Ziel­gruppe und Sprach­stil … Ihr bestimmt

Unsere Teams setzen die Vor­gaben um: for­mell oder in­for­mell, für wen ist die Über­set­zung ge­dacht, in wel­ches Land geht der über­setzte Text, was ist die Ziel­set­zung.
Je ge­nauer wir Sprach­ebene, Ver­wen­dungs­zweck und die Ziel­gruppe kennen, desto pass­ge­nauer wird die Über­set­zung. Auch das Ziel­land spielt eine wich­tige Rolle. Denkt nur an die Un­ter­schiede zwi­schen US- versus BE-Eng­lisch oder zwi­schen Spa­nisch in Europa und in La­tein­ame­rika – teil­weise ein ganz un­ter­schied­li­cher Sprach­ge­brauch. Kleine De­tails, die jedoch über Au­then­ti­zität und Wir­kung ent­scheiden. Sprache trans­por­tiert In­for­ma­tionen – und zwar je nach Kon­text ganz unterschiedlich.

3. Ter­mi­no­logie – de­fi­niert und an­ge­passt …. – Eure Un­ter­stüt­zung ist gefragt

Manche Be­griffe sollen be­wusst nicht über­setzt werden, andere müssen exakt de­fi­nierten (Firmen-)Vorgaben oder der Cor­po­rate Lan­guage ent­spre­chen.
Schickt uns Sty­le­guides, Ter­mi­no­logie-Vor­gaben und/oder Re­fe­renz­do­ku­mente, damit sich unsere Über­set­zer­teams daran ori­en­tieren können. Teilt uns auch mit, ob diese Glos­sare strikt ein­ge­halten werden müssen oder Al­ter­na­tiv­vor­schläge will­kommen sind. So si­chern wir Kon­sis­tenz und Über­ein­stim­mung mit Eurem Con­tent Ma­nage­ment. Heute ist es Stan­dard, die ge­samten Ter­mi­no­logie-Daten im CAT-Tool zu hin­ter­legen und Quell­text und Über­set­zungs­texte (wo mög­lich) zu spei­chern. Wir bitten Euch aber auch, Än­de­rungen im Über­set­zungs­text an uns zu­rück­zu­spielen. Wir pflegen diese dann in unsere Sys­teme ein, damit sie bei den nächsten Über­set­zungen be­rück­sich­tigt werden..

4. Basics – Eck­daten und Infos …. Ihr müsst (bitte) liefern

Damit wir mit einem An­gebot los­legen können, brau­chen wir einen/eine Ansprechpartner:in samt Kon­takt­daten. So können wir den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­flow ef­fi­zient ge­stalten und mög­liche Miss­ver­ständ­nisse im Vor­feld aus­räumen. Für schnelle Rück­fragen wäre eine Te­le­fon­nummer nett. Bitte ver­gesst nicht, uns wich­tige In­for­ma­tionen wie ge­wünschter Lie­fer­termin, Pro­jekt­de­tails zu Umfang, Spra­chen, Format und be­nö­tigte NDAs mit­zu­teilen. Oder schickt uns ein­fach das zu über­set­zende Do­ku­ment für eine Kal­ku­la­tion zu. Bei Be­auf­tra­gung – über die wir uns immer freuen – be­nö­tigen wir ggf. Be­stell­nummer und Rechnungsadresse.

5. Feed­back – will­kommen und wichtig …. teilt es uns mit

Nach Pro­jekt­ab­schluss freuen wir uns über jede Art von Feed­back. Nur so können wir (noch) besser werden, Pro­zesse weiter op­ti­mieren und zu­künf­tige Pro­jekte ziel­genau an Euren Bedarf an­passen– das ist unser Anspruch!

Fazit:
Eine er­folg­reiche Zu­sam­men­ar­beit für ex­zel­lente Über­set­zungen be­ginnt lange vor dem ersten Wort. Mit den rich­tigen In­for­ma­tionen wird die Basis für prä­zise, stil­si­chere und ziel­grup­pen­ori­en­tierte Texte ge­schaffen – pro­fes­sio­nell um­ge­setzt und ganz ohne böse Überraschungen.

Jetzt seid ihr dran 👇
Waren unsere In­for­ma­tionen hilf­reich und welche Fak­toren habt ihr bei einem Über­set­zungs­pro­jekt schon mal un­ter­schätzt? Oder was lief be­son­ders gut? Wir ge­spannt auf Euer Feedback! 😊

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