Bräuche in April

Wir sind ein multinationales Team … und genießen es! Den Kontakt zu anderen Kulturen leben wir! Ostern ist ein perfektes Beispiel für Bräuche und Traditionen, von denen wir Ihnen gerne erzählen. Viel Spaß!

Ostern

Kennen Sie “Gockelholen”, oder eine “Karfreitagsratschen”? ” – Es sind jahrhundertalte Traditionen und Bräuche zu Ostern. Beim „Gockelholen“ steigen die Burschen beispielsweise zum Fenster der Angebeteten, jedoch nur, wenn sie das Jahr zuvor auch miteinander getanzt haben. Früher durfte man sich natürlich nicht erwischen lassen. Heute warten die Mädchen mit Geschenken wie Schnaps, Ostereier oder Bier. Die Ratschn ist an Ostern nicht etwa eine geschwätzige, alte Frau sondern eine hölzerne Vorrichtung, an der man durch Drehen einer Kurbel einen Riesenkrach machen kann und die Gläubigen in die Kirchen ruft. Denn laut Volksmund halten die Glocken zwischen Gründonnerstag und Auferstehungsfeier die Grabruhe des Herrn. In Sankt Maria Thalkirchen kann man die Karfreitagsratschn hören.

die Karfreitagsratschen – Wir danken dem Pfarramt Sankt Maria Thalkirchen für die freundliche Bereitstellung des Fotos.

Qingming

Auf der ganzen Welt werden um das christliche Osterfest auch andere religiöse Feierlichkeiten begangen. In China findet am 5. April das Qingming-Fest statt. Es ist das chinesische Totenfest, also äquivalent zum christlichen Allerheiligen. Es fällt auf den 106. Tag nach dem chinesischen Sonnenkalender und wird somit immer zwischen dem 4 und 6. April gefeiert. An diesem Tag gedenken die Chinesen der Vorfahren, säubern deren Gräber und legen Früchte, Essen, Blumen und andere Gaben dort ab. Es werden Gegenstände aus Papier verbrannt, um sie den Vorfahren zur Verfügung zu stellen.

Ramadan

Kurz nach Ostern beginnt am 13. April Ramadan, der Fastenmonat der Muslime. Es ist der neunte Monat im islamischen Kalender, wodurch der Beginn immer etwas „wandert“, meistens ca. 10 Tage vor. Das Fasten ist allen Muslimen vorgeschrieben, die gesund sind und das Reifestadium erreicht haben, sofern sie nicht von der Einhaltung des Fastens durch verschiedene Umstände wie eine Reise, hohes Alter, Krankheit, geistige Unzurechnungsfähigkeit oder bei Frauen durch Schwangerschaft oder Stillen abgehalten werden. Der Überlieferung nach wurde zu dieser Zeit der Koran den Menschen durch den Erzengel Gabriel an den Propheten Mohammed übergeben. Der Ramadan bedeutet nicht nur das Fasten von Essen und Trinken, sondern auch moralische und ethische Verhaltensweisen zu beachten und sich wieder darauf zu besinnen. Es lehrt den Fastenden Selbstdisziplin und Beherrschung und läutert gleichzeitig Seele und Körper und stärkt das Gottesbewusstsein.

Das Allround Service Team wünscht allen schöne Festtage!

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